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Isernhagen Das Schulleben in allen Facetten
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00:16 01.06.2017
Das Jahrbuch-Team: Eric Leibrecht (von links), Katrin Weissleder, Nikolas Plett, Hans Drangmeister, Reik Elolf, Luisa von Schwerin und Fritzi Stock. Quelle: Elena Everding
Altwarmbüchen

Abibuch? Das kann ja jeder. Das Gymnasium Isernhagen wollte mehr und bringt seit 18 Jahren jedes Jahr ein Jahrbuch heraus. Dieses wendet sich nämlich nicht nur an den jeweils aktuellen Abschlussjahrgang, sondern ist von Schülern aller Jahrgänge für ebenso alle Schüler gemacht. Von Anfang an dabei ist Deutsch- und Kunstlehrer Hans Drangmeister. Er hat die Jahrbuch-AG gegründet und bisher geleitet, jetzt hat er die Aufgabe an seine Kolleginnen Katrin Weissleder und Luisa von Schwerin übergeben – Drangmeister geht nächstes Jahr in Pension.

Angefangen hatte alles schon lange vor dem ersten Jahrbuch: Unter Titeln wie „Denk-Mal“ oder „Bambule“ erschienen schon in den Achtzigerjahren verschiedene Schülerzeitschriften. „Das war allerdings sehr unregelmäßig, weil es an Schülern fehlte, die mitmachten“, sagt Drangmeister. 1998 kam die Zeitung „Rückblick“ heraus, die Vorläufer für das Jahrbuch werden sollte, welches ein Jahr später zum ersten Mal erschien.

Das ganze Jahr lang schreiben seitdem Schüler wie Lehrer die Texte für die neue Ausgabe. Mitmachen können alle Jugendlichen – von der fünften bis zur zwölften Klasse. Auf etwa 200 Seiten lassen die Macher des Buches dann das vergangene Schuljahr Revue passieren: Neue Lehrer bekommen ein Willkommensinterview, Schulveranstaltungen, Klassenfahrten, Schüleraustausche und Projekte werden vorgestellt. Nicht fehlen dürfen die Klassenfotos. Und eine Rubrik ist bei den Schülern besonders beliebt: „Für die ,Splitter aus der Lehranstalt’ sammeln sie das ganze Jahr lustige Sprüche und Anekdoten aus dem Schulalltag – das ist oft ein Kaufgrund“, meint Drangmeister.

So ein Buch bedeutet jede Menge Arbeit, deshalb ist jedes Jahr ein Team aus Schülern für die Gestaltung und das Layout zuständig. Derzeit sind das die Neuntklässler Reik, Eric, Fritzi und Nikolas. Sie erstellen nach Schulschluss mit PC-Programmen das Buch. Spaß macht dies auf jeden Fall. „Sonst wären wir nicht schon zum zweiten Mal dabei“, meinen sie. Und stolz seien sie schon, wenn sie das gedruckte Buch dann endlich in der Hand halten.

In der diesjährigen Ausgabe wird dann außerdem auf 110 Seiten die Chronik der Schule zu lesen sein, welche unter Drangmeisters Leitung entstand. Anfang Juni können die Schüler das Buch dann für 8 Euro kaufen, gerade wird es noch gedruckt. Drangmeister findet, so ein Jahrbuch sei doch etwas Tolles für jeden Schüler: „Da schaut man dann in 10, 20 Jahren noch einmal rein und erinnert sich, liest vielleicht Texte, die man damals nicht gelesen hat.“ Denn das Jahrbuch zeige „das Schulleben in allen Facetten“.

Von Elena Everding

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