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Isernhagen Kletterpark Pirate Rock startet in neue Saison
Aus der Region Region Hannover Isernhagen Kletterpark Pirate Rock startet in neue Saison
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00:33 31.03.2018
Hochkonzentriert klettern Geburtstagskind Ole (Mitte) und seine Freunde durch den Kletterparcours "Pirate Rock". Quelle: Philipp Bader
Isernhagen H.B

 Seit ein paar Tagen ist wieder Bewegung in der Segler-Silhouette am Ufer des Hufeisensees. Rot-behelmte Landratten kraxeln hinauf zum Krähennest des Ein-Masters namens „Pirate Rock“. Seit 2012 gibt es das riesige Kletterschiff, das fast genau auf der Grenze zwischen Isernhagen und Langenhagen auf sandigen Grund gelaufen ist. Um die 10.000 Kletterer kommen im Durchschnitt jährlich – mit steigender Tendenz: 12.000 waren es 2017.

Kommunizierende Karabiner

Der Himmel ist grau, das Thermometer zeigt nur ein paar Grad über Null beim ersten   Kindergeburtstag dieses Jahres auf dem Pirate Rock, der nur bei Sturm und Gewitter die Schotten dicht macht.  Ole hat heute Morgen neun Kerzen auf seinem Geburtstagskuchen ausgepustet. Und acht Freunde sind es, mit denen er am Nachmittag  das Piratenschiff entern darf. „Wir kommen aus Lehrte und sind zum ersten Mal hier“, berichtet Oles Mutter

Kein Kletterspaß ohne die obligatorische Sicherheitseinweisung vorweg: Die Guides Benjamin und Merret erklären den Kindern, wie sie die Helme und das Klettergeschirr richtig anlegen und die Karabiner richtig benutzen können. „Das sind richtige Traschtanten, diese Karabiner. Aber wenn einer der beiden den Mund öffnet, ist der andere immer still“, erklärt Benjamin ganz plastisch. Was das bedeutet, sagt Christoph Brand, Geschäftsführer der Schattenspringer: „Wir arbeiten hier nur mit kommunzierenden Karabinern, die nie beide gleichzeitig geöffnet werden können.“ Der Vorteil:  Man bewegt sich nie absolut ungesichert im Parcours. 

Am Schluss gibt es Piratenfutter

Und schon erklimmen die mutigen Matrosen zum ersten Mal das Deck des Piratenschiffes, dem Ausgangspunkt der drei Kletterstrecken. „Die Parcours steigern sich in ihrer Schwierigkeit, wobei alle drei auch für alle erlaubten Altersklassen geeignet sind“, sagt Brand. Bei der ersten können sich die Freizeitpiraten noch dicht am Bug entlang hangeln, aber dann ist es vorbei mit festen Planken unter den Füßen und einer Bordwand an der Seite. Bei der zweiten Strecke bekommt Oles Geburtstagsgesellschaft denn auch wackelige Beine. Aber die acht Jungen und das Mädchen  machen sich gegenseitig Mut, auch von unten gibt es unterstützende Zurufe von den Eltern und gezielte Tipps von den Guides.  So klappt es – immer höher bis zur Spitze des Hauptmastes. Von dort aus geht es mit einem waghalsigen Sprung hinab – natürlich gut angeseilt. 

Das Personal, alle in roten Fleecejacken, besteht vor allem aus Studenten und Saisonkräften. Die Bielefelder Firma Schattenspringer,  die den Pirate Rock betreibt, bildtet sie stets zu Beginn ihres Engagements in einem einwöchigen Kurs zu Kletter-Guides aus. Zwei bis fünf Leute sind je nach Betrieb für die Einweisungen zuständig oder für die kleinen Notfälle, wenn ein Kletterer Hilfe benötigt. 

Oles Fazit: „Das war ein ganz toller Geburtstag.“ Vom Kletterabenteuer sind er und seine Gäste hungrig. Aber auch dafür ist gesorgt – seine Eltern haben Piratenfutter dabei: Muffins und andere Knabbersachen.

Über die Osterfeiertage geöffnet

Die Pirate-Rock-Klettepark ist einer der vier Schattenspringer-Parcours, neben weiteren am Steinhuder Meer, in Hochsolingen und Hamburg. In den Osterferien hat die Anlage wie in allen anderen Schulferien (außer im Winter) täglich von 10 bis 19 Uhr für Besucher ab acht Jahren geöffnet,  außerhalb der Ferien freitags, sonnabends, sonntags sowie an Feiertagen. Vom 16. Juni bis zum 21. August ist der Park durchgängig geöffnet. Die Saison endet Ende Oktober. Dazu gibt es spezielle Aktionen wie einen Lehrerinformationstag am Freitag, 13. April oder am Sonnabend, 14. April, von 19 bis 24 Uhr ein „Nachtklettern“.

Von Philipp Bader

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