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Isernhagen TSV Isernhagen plant für die Zukunft
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00:24 14.06.2018
Der Vorsitzende Sebastian Berndt hat viel vor auf dem Gelände des TSV Isernhagen: Kunstrasenplatz, neue Flutlichtanlage, Tennis- und Sporthalle. Quelle: Jarolim-Vormeier
Isernhagen H.B

Viele Ziele, viele Visionen: Der TSV Isernhagen hat jetzt eine Planung für die nächsten sieben Jahre vorgelegt. Insgesamt fünf Projekte unter dem Titel „TSV 2025“ will der rund 700 Mitglieder starke Sportverein angehen. Dazu gehören der Bau einer Halle für den Gesundheitssport, die Errichtung eines Kunstrasenplatzes, der Bau einer Tennishalle, die Erneuerung der Flutlichtanlage sowie ein neues Marketingkonzept.

Vereinschef Sebastian Berndt spricht bei den fünf Vorhaben explizit von Wünschen, die bei einem Treffen des Vorstandes mit interessierten Vereinsmitgliedern notiert worden sind – ohne gleich zu wissen, wann und ob sie überhaupt realisiert werden.

Erst neue Leitung, dann neue Halle

Der schon länger geplante Bau einer Gesundheitssport-Halle beispielsweise liegt vorerst auf Eis: „Die Mitglieder haben gefordert: Solange die Sparte keine stabile Leitung hat, soll die Halle nicht gebaut werden“, erläutert der Vereinschef. Sein Stellvertreter Olaf Schrader leitet die rund 100 Mitglieder zählende Gesundheitssport-Abteilung kommissarisch. „Wer Interesse an diesen Posten hat, kann sich gern beim Vorstand melden“, wirbt Berndt für das Amt des Spartenleiters. Derzeit werden acht verschiedene Kurse im Saal des Vereinsheims an der Straße Auf der Heide und in den Sporthallen in H.B. sowie N.B. angeboten.

Der TSV hegt schon lange den Wunsch, die rund 120 Quadratmeter große Halle zu errichten. Nun ist aber das Vorhaben durch die Forderung der Mitglieder gestoppt – zumindest solange, bis eine neue Leitung übernimmt. Bis dahin müssen die Pläne für die 300.000 bis 400.000 Euro teuere Sporthalle in der Schublade bleiben.

TSV-Vereinschef Sebastian Berndt steht vor dem Teil des Vereinsgebäudes, der später abgerissen werden soll. An gleicher Stelle plant der Verein eine kleine Halle für den Gesundheitssport. Quelle: Jarolim-Vormeier

Visionär klingt auch der Wunsch nach einer Tennishalle. Aber die Sparte habe in den vergangenen Jahren viele neue Mitglieder gewonnen, sagt Berndt –und Friedel Bruns als Abteilungsleiter gebe richtig Gas. Der Vorteil einer eigenen Halle liegt auf der Hand: Mit der Realisierung müssten die Tennisspieler im Winter nicht mehr in andere Spielstätten ausweichen.

Geld sei bei allen Projekten nicht unbedingt das Problem. „Anträge können wir jederzeit beim Regions- oder Landessportbund stellen“. Die Förderung betrage derzeit 30 bis 35 Prozent der Bausumme – das hänge aber immer davon ab, wie viel Geld vorhanden sei. Vielmehr sei es schwierig, Mitglieder zu finden, die sich um die Planungen kümmerten. Derzeit holten 15 Projektpaten Angebote ein. „Aber es können mehr werden“, wünscht sich Berndt. Wichtig ist ihm auch, mit welchen positiven Effekten die Vorhaben für den Verein wann und wie umgesetzt werden können. „Macht es etwa Sinn, einen Kunstrasenplatz zu bauen, oder verbrenne ich nur zu viel Geld?“, fragt Berndt. Antworten erwartet er von den jeweiligen Paten, die sich nun um die Projekte intensiv kümmern. Könnte der Verein beispielsweise einen Kunstrasenplatz im Herbst und Winter auch an Fußballer anderer Vereine vermieten? Solche Fragen spielen dabei eine Rolle –und da gebe es dann auch Berührungspunkt zu einem neuen Marketingkonzept.

Die Erneuerung der Flutlichtanlage steht ebenfalls auf der Agenda des TSV. Die Masten sind mehr als 30 Jahre alt, berichtet Bernd, und auch die Leuchtkörper müssten auf LED umgerüstet werde. „Um Kosten zu sparen“, begründet er das. Alle Projekte seien kein Wunschkonzert, sondern realistische Ziele für die nächsten sieben Jahre. Aber nur unter der Prämisse: „Macht es Sinn für den Verein, kümmert sich jemand, woher kommt das Geld, und ist es rentabel?“

Neue Pächterin übernimmt Clubgaststätte

Die Suche ist erfolgreich gewesen, der TSV Isernhagen hat eine neue Wirtin. Tanja Kähne hat die Bewirtung im Clubhaus übernommen – und erfüllt sich damit einen lang gehegten Wunsch. Die gelernte Friseurin und Hauswirtschafterin hat während der beiden Ausbildungen in verschiedenen Kneipen und Restaurants gejobbt und deshalb schon einige Erfahrung in der Gastronomie sammeln können. „Der Kontakt zu Kunden macht mir Spaß“, verrät die 26-Jährige über ihre Arbeit. Deshalb hat sich die neue Pächterin für die Selbständigkeit entschieden. In dem insgesamt 250 Quadratmeter großen Gastronomiebereich samt separaten Clubraum, der derzeit für den Gesundheitssport genutzt wird, will die junge Frau künftig Firmenveranstaltungen Geburtstags- und Hochzeitsfeiern anbieten. „Ich bin hier sehr freundlich aufgenommen worden“, berichtet Kähne. Der Kontakt zu den Sportlern sei sehr gut, und die Arbeit mache Spaß. jar

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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