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Laatzen VHS-Leineladen zieht in früheres Spielzeuggeschäft
Aus der Region Region Hannover Laatzen VHS-Leineladen zieht in früheres Spielzeuggeschäft
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00:18 16.07.2018
Die Leine-VHS bezieht die ehemaligen Räume des Spielzeugsgeschäft Kunterbunt, in dem zuletzt ein Second-Hand-Laden untergebracht war. Quelle: Dorndorf
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Alt-Laatzen

Das frühere Spielzeuggeschäft Kunterbunt an der Hildesheimer Straße in Alt-Laatzen bekommt einen neuen Mieter. Die Leine-Volkshochschule will in der Immobilie ihr neues Sozialkaufhaus eröffnen. Auch der Name steht inzwischen fest: „Leineladen“ soll der neue Standort heißen – so wie der bestehende VHS-Laden am Marktplatz, der Ende September schließt.

Notwendig wurde die Anmietung dadurch, dass die VHS eigentlich damit gerechnet hatte, die Räume für das Zentrum für Arbeit und Qualifizierung (ZAQ) an der Karlsruher Straße zum Jahresende verlassen zu müssen. Mit dem Sozialkaufhaus, Büroräumen, den Integrationskursen und den Werkstätten sind in den dort angemieteten Räumen bislang vier wichtige Bereiche der VHS untergebracht. Inzwischen hat sich laut Geschäftsführer Jürgen Beckstette allerdings herausgestellt, dass man doch bleiben könne. „Die ursprünglichen Pläne des Investors, das ganze Gebäude abzureißen und neu zu bauen, scheinen erst einmal ad acta gelegt worden zu sein“, sagt Beckstette. Wie groß das neue Zeitfenster sein wird, sei allerdings unklar.

Auch deshalb will die VHS ihren Umzug fortsetzen. Das Sozialkaufhaus zieht dann gemeinsam mit dem Leineladen an die Hildesheimer Straße, wo die Verkaufsfläche mit 550 Quadratmetern größer ist als im bisherigen Leineladen, aber kleiner als die bisherige Gesamtfläche ist. Anbieten will die VHS dort unter anderem Textilien, Kindersachen, Spiele und Möbel. Ob auch ein Angebot der ZAQ-Fahrradwerkstatt dort vorgehalten wird, ist noch unklar. Vorher stünden noch Renovierungsarbeiten an. „Wir sind in der Umzugsplanung“, sagt Beckstette. „Mein Traum wäre, dass wir noch vor dem Weihnachtsgeschäft eröffnen können.“

Während die ZAQ-Büroräume – wie berichtet – in die Würzburger Straße verlegt werden, steht die Entscheidung über die künftigen Räume für die Integrationskurse noch aus. „Der Aufsichtsrat hat schon eine Empfehlung ausgesprochen, wir prüfen nun noch eine letzte Alternative“, sagt Beckstette.

Weiterhin unklar ist die Zukunft der Werkstätten, zu denen die Kreativwerkstatt, die Tischlerei, die Fahrrad- und die Elektrowerkstatt zählen. „Unsere erste Hoffnung ist, das wir eine andere zeitgemäße Immobilie in einer der drei Kommuenn finden“, sagt der VHS-Geschäftsführer. Als Plan B bleibe der Verbleib am jetzigen Standort, wo die VHS sich gleichsam auf den Bereich der Werkstätten zurechtschrumpfen würde.

Von Johannes Dorndorf

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