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Laatzen Bei Jungstörchen steht Fisch auf dem Speiseplan
Aus der Region Region Hannover Laatzen Bei Jungstörchen steht Fisch auf dem Speiseplan
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00:22 15.06.2018
Fütterung auf dem Grasdorfer Strochennest: Die Altstörche haben diesmal frischen Fisch mitgebracht. Quelle: Thorsten Prahl
Grasdorf

Die Leinemasch ist bei Störchen auch deshalb so beliebt, weil in dem feuchten Boden normalerweise Kleintiere wie Würmer und Insekten in Hülle und Fülle zu finden sind, um etwa den Nachwuchs zu versorgen. Angesichts der anhaltenden Trockenheit halten sich die Allesfresser derzeit aber auch an dickere Brocken: Unser Leser Thorsten Prahl hat im Foto festgehalten, wie die inzwischen fünf Wochen alten Jungvögel auf dem Grasdorfer Wasserwerksgelände einen dicken Fisch vertilgen, den die Eltern herbeigeschafft haben. „Bei dem derzeit harten Boden dürfte es schwierig sein, nach Würmern zu stochern“, vermutet Prahl als Grund für die Speisenauswahl.

Aus Sicht von Nabu-Mitglied Jürgen Körber könnte die Witterung den erfahrenen Grasdorfer Störchen sogar Vorteile bieten. „Kleine Bäche, Flutmulden, die Alte Leine und andere Kleingewässer sind so weit gefallen, dass sich am Uferrand Zugangsmöglichkeiten zur Nahrung ergeben, die sonst nicht gegeben sind“, sagt der Vogelbeobachter. „Diesen Umstand machen sich Frieda und Rolf zunutze, weil sie in der Masch jedes Fleckchen Erde kennen.“ Entsprechend erfolgreich ist die diesjährige Brut: „Meines Wissens ist es in der gesamten Region Hannover das einzige Nest, in dem fünf Junge aufgezogen werden“, sagt Körber.

Von Johannes Dorndorf

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