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Laatzen So schön ist Laatzen aus der Vogelperspektive
Aus der Region Region Hannover Laatzen So schön ist Laatzen aus der Vogelperspektive
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00:36 11.06.2018
So sieht der Park der Sinne aus der Luft aus. Quelle: Joachim und Petra Kopatzki
Laatzen

Eindrucksvolle Luftaufnahmen von ihrem Heimatort Alt-Laatzen, aber auch von von Grasdorf und Laatzen-Mitte haben Joachim und Petra Kopatzki am Freitagmorgen aus einem Flugzeug heraus fotografiert. Bereits um 8 Uhr sind der Hobbyflieger und seine Frau vom Flughafen Langenhagen für einen knapp einstündigen Rundflug über die südliche Leineaue gestartet. Das Ehepaar flog über Linden, den Maschsee und die Südstadt bis zum Messegelände und weiter nach Alt-Laatzen. Zum Schluss drehten sie noch eine Runde über Herrenhausen.

Aus der Luft gelangen dem Ehepaar detailreiche Aufnahmen, auf denen das sommerliche Laatzen zu sehen ist. Unter anderem sind auf den Fotos die Leinerandstraße, die Landschaft zwischen dem Grasdorfer Rodelberg und der Leine, das Aqualaatzium, der Park der Sinne und das Wiesendachhaus zu sehen.

„Ich bin in Bayern mal bei einem Freund im Motorsegler mitgeflogen“, berichtet Kopatzki. Dies Erlebnis habe ihn so beeindruckt, dass er selbst einen Flugschein machen wollte. Diesen Traum hat er sich im Jahr 2004 verwirklicht. Da der heute 62-Jährige damals noch als Geschäftsführer bei Hapag-Lloyd-Flug gearbeitet habe und deshalb „ziemlich eingespannt“ gewesen sei, habe er sich mit dem Flugschein viel Zeit gelassen. „Ich finde es aber gut, wenn man für die Ausbildung etwas mehr Zeit hat. Man muss da schon einiges lernen“, sagt Kopatzki. Heute darf der Laatzener einmotorige Maschinen fliegen. Am Freitagvormittag war er mit seiner Frau in einer viersitzigen Cessna unterwegs.

Die Kamera habe er bei seinen Flügen immer dabei, und auch seine Frau Petra schaue von der Luft aus gerne durch den Sucher. Bei einer stabilen Fluglage sei es als Pilot problemlos möglich, die Kamera in die Hand zu nehmen, „das Steuer kann man dann auch mal kurz loslassen“. Auf die Motive könne er sich dann schon im Anflug vorbereiten. „Man weiß ja, von wo die Sonne kommt und was einen erwartet.“ Das Fliegen gehe freilich vor: „Den Luftraum muss man immer im Auge haben.“ Manchmal fotografiert Kopatzki auch, ohne durch das Objektiv zu schauen. „Ich fotografiere dann blind und schieße mehrere Fotos. Deshalb muss ich immer mit Ausschuss rechnen.“ Da er mit einer hochauflösenden Kamera fotografiert, könne er aber auch Ausschnitte anfertigen.

Der 62-Jährige fotografiert übrigens nicht erst, seit er Flugzeuge steuert. „Ich habe damit schon während meiner Schulzeit angefangen.“ Während seines Berufslebens sei das Hobby zwar etwas zu kurz gekommen, „seit ich im Ruhestand bin, habe ich aber wieder mehr Zeit zum fotografieren. Ich mache das recht ambitioniert“. Am Boden seien Landschaften und Menschen seine Lieblingsmotive.

Von Daniel Junker

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