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Laatzen Kinder und Eltern lassen in Rethen Murmeln rollen
Aus der Region Region Hannover Laatzen Kinder und Eltern lassen in Rethen Murmeln rollen
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00:16 25.10.2017
Von Tobias Lehmann
Fünf Jahre Familienzentrum: Der dreijährige Tobias probiert das Murmi-Kart-Schloß aus. Quelle: Tobias Lehmann
Rethen

Viel Werbung hatte das Familienzentrum für die Veranstaltung nicht gemacht und auch wer näheres zur Geschichte des am 5. Oktober 2012 nach 14 Monaten Bauzeit offiziell eröffneten Familienzentrums mit Generationentreff und Kindertagesstätte erwartet hatte, suchte vergebens nach Bildern oder Informationen.

"Wir wollten eine kleine Feier für Kinder und Eltern", betonte die Leiterin der Einrichtung, Christiane Helms Carnio auf Nachfrage. Das Murmiland war auch bei der Eröffnung der Einrichtung vor fünf Jahren schon dabei. "Die Bahnen wecken den Spieltrieb bei den Kindern und Erwachsenen", sagte Helms Carnio, die selber ganz begeistert war.

Auch der Bastler der Murmelbahnen, Ortwin Grüttner aus Hannover, war wieder persönlich vor Ort. Er kann mittlerweile aus 60 verschiedenen Bahnen auswählen, die er alle selbst gebaut hat. Dieses Mal hatte er unter anderem ein Schloss und einen Flipper aufgestellt.

Helms Carnio und die Koordinatorin des Familienzentrums, Martina Krückeberg, freuen sich darüber, dass die Einrichtung mittlerweile so gut angenommen wird. "Das war nicht von Beginn an so", sagte Krückeberg.

Hintergrund: Das im Oktober 2012 eröffnete Familienzentrum steht auf dem Gelände des früheren Rethener Schwimmbandes. Dessen Abriss im Sommer 2011 waren große Proteste und politische Debatten vorausgegangen. Vor allem die Opposition – CDU und FDP – hatten erhebliche Einwände gegen den Abriss des Bades und den Neubau an der Braunschweiger Straße. In der Folge wurde auch die Planung und der Start des Familienzentrums von ihnen und einigen Rethener Bürgern besonders kritischer beobachtet.

Umso mehr freuen sich Helms Carnio und Krückeberg nun über positive Kommentare wie sie neulich eine Seniorin aus Rethen geäußert haben soll. "Die sagte, dass sie vor fünf Jahren zum Schwimmen an diesen Ort gekommen sei und heute zum Kurs Gymnastik im Sitzen komme", sagte Helms Carnio.

Das Familienzentrum an der Braunschweiger Straße verstehe sich als Ort der Begegnung für alle Generationen. Es gibt zwei Krippengruppen, eine Kindergartengruppe und eine Hortgruppe. Die Zahl der Angebote für Bürger jeden Alters ist von etwa zehn im ersten Jahr auf mittlerweile mehr als 40 gestiegen. "Pro Monat gehen hier mehr als 2500 Menschen durch", sagte Krückeberg. Viele der Angebote würden auch von Vereinen abgedeckt, wie der AWO, dem DRK oder dem TSV Rethen. "Das von der Stadt betriebene Familienzentrum ist auch dazu da, um das ehrenamtliche Engagement zu unterstützen und zu fördern", sagte Krückeberg.

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