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Laatzen Grundstein für Bürohaus mit Rettungswache ist gelegt
Aus der Region Region Hannover Laatzen Grundstein für Bürohaus mit Rettungswache ist gelegt
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00:43 09.06.2018
Grundsteinlegung für das Bürohaus mit der neuen DRK-Rettungswache (von links): Bürgermeister Jürgen Köhne, Investor Valentin Klein, der stellvertretende Geschäftsführer der DRK-Hilfsdienste Region Hannover Frank Wöbbecke und Achitekt Christian Fahr. Quelle: Astrid Köhler
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Laatzen-Mitte

Nacheinander greifen der Investor, der Bürgermeister, der Vertreter des DRK Region Hannover und der Architekt zur Maurerkelle und klatschen Mörtel auf das hoch gemauerte Viereck mit dem darin steckenden Kupferrohr. Die Deckplatte wird darauf gesetzt, einige Male mit Faust und Hammer darauf geschlagen – fertig. Drei Monate später als geplant, ist am Mittwochnachmittag der Grundstein für das Bürohaus mit DRK-Rettungswache und Tiefgarage zwischen der Senefelderstraße und der Erich-Panitz-Straße gelegt worden. Der Hauptmieter, das DRK Region Hannover, soll gleichwohl wie geplant zum Jahresende einziehen.

„Wir waren sehr überrascht, als wir auf eine der Hauptgasleitungen von Laatzen gestoßen sind“, sagte Valentin Klein von dem gleichnamigen Familien- und Immobilienunternehmens aus Hannover bei der Feierstunde. Neben Enercity und weiteren dankte Klein explizit der Stadtverwaltung für die gute Zusammenarbeit: „Was wir hier erlebt haben, ist nicht selbstverständlich.“

Auch wenn der Bau mit „massivem Pech gestartet“ sei, stehe er sonst unter sehr guten Vorzeichen, sagte Architekt Christian Fahr mit gleichfalls warmen Worten für den Bauherren, die Baubehörde, den Hauptmieter DRK und zahlreiche weitere Beteiligte. Ein besonders Augenmerk lenkte er auf die mit 1,20 Meter außergewöhnlich starke Sohle für das Gebäude: „Das wird halten.“

Bürgermeister Jürgen Köhne gab für die Stadtverwaltung das Lob zurück und sprach von einer zielführenden und wertschätzenden Zusammenarbeit, bei der Beplanung und Bebauung des seit Jahren brach liegenden Geländes nahe dem Südeingang des Parks der Sinne: „Wir freuen uns auf eine für Laatzen prägende Immobilie, mit der es gelingt, das DRK auch künftig am Standort zu haben.“

Der stellvertretende Geschäftsführer der DRK Hilfsdienste Region Hannover, Frank Wöbbecke schwärmte von dem „eindrucksvollen“, „ausgewogenen“ und „schönen Bau“. Die neue DRK-Rettungswache, die im Tief- und Erdgeschoss auf der Westseite des L-förmigen Baus liegt, werde modernsten Anforderungen gerecht: „Das ist eines der größten Bauvorhaben, die wir mit eine Partner durchführen“, so Wöbbecke.

Der Umzug des DRK von der alten Rettungswache an der Nürnberger Straße ist für Dezember geplant. Ob die DRK-Fahrzeuge im Notfall dann eine direkte Ausfahrt zur Erich-Panitz-Straße nutzen können – ähnlich wie die Feuerwehr auf der gegenüberliegenden Seite mit eigener Ampel – ist noch nicht entschieden. Die Region prüfe den Antrag noch, so Klein auf Nachfrage.

Im Laufe des Jahres 2019 sollen die übrigen Stockwerke des siebengeschossigen mit schwarzem Klinker, Glas und Stahlrahmen verkleideten Bürohauses fertig werden. Die bei Bedarf in den Obergeschossen zu verbindenen Gebäuderiegel werden die Adressen Senefelderstraße 17 und 19 erhalten. „Voraussichtlich im Sommer“ sei klar, wer weitere Räume des Gebäudes mit insgesamt 6500 Quadratmeter Mietfläche nutzt, erklärte der Bauherr Klein. Die kleinsten Flächen sind nun nicht mehr erst ab 360 sondern schon ab 200 Quadratmetern zu haben. Diese Größe sei unter anderem für Praxen geeignet, so Klein.

Von Astrid Köhler

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