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Laatzen Eine Tafel erinnert an den „Adam Riese“ von Grasdorf
Aus der Region Region Hannover Laatzen Eine Tafel erinnert an den „Adam Riese“ von Grasdorf
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15:16 07.11.2018
Eine Tafel am Fußweg in Richtung Grundschule erinnert an den früheren Grasdorfer Lehrer Ferdinand Heuer, der durch seine Rechenbücher bekannt wurde. Quelle: Privat
Grasdorf

Eine Tafel erinnert neuerdings an einen ehemals bekannten Grasdorfer: Ferdinand Heuer, der von 1845 bis 1882 als Lehrer, Küster und Organist im Ort tätig war, war Verfasser einer Reihe von Rechenbücher, die bis in die Zeit der Weimarer Republik hinein im Königreich Hannover und der späteren Provinz Hannover landesweit bekannt waren.

Die Mitglieder der Stiftung Grasdorf an der Leine hat am Montagnachmittag eine Tafel enthüllt, die auf einer Mauer an der Ecke Langer Brink/Schulstraße montiert ist. „Ein Schulmeister aus Grasdorf – der Adam Riese im Königreich Hannover“ steht auf dem Schild, um deren Entwurf und Montage sich eine Reihe von Stiftungsmitgliedern bemüht haben: Mitgewirkt hätten unter anderem Siegfried Herrmann, Jürgen Boldt und Heinz-Jürgen Ahrberg, sagt der Stiftungsvorsitzende Walter Battermann, der das Projekt initiiert hat.

Die Mitglieder bemühen sich schon seit längerem darum, das Wirken des Grasdorfer Pädagogen, der ehemals auch als „Rechen-Heuer“ bekannt war, zu würdigen. „Heuer war für die Dorfgemeinschaft ein ganz wichtiger Mann“, sagt Battermann: So sei der Lehrer von vielen um Rat gefragt worden, beispielsweise von Landwirten aus Grasdorf und Umgebung bei der Frage, ob man Anteile an einer Zuckerfabrik zeichnen solle. „Er hatte aus meiner Sicht mehr Bedeutung als der Pastor.“ Verfasst habe Heuer mindestens sechs Rechenbücher, die in dutzenden Auflagen gedruckt wurden.

Die Stiftung hatte zuletzt mit mehreren Schildern auf Grasdorf aufmerksam gemacht, darunter die fünf Eingangsschilder zum alten Dorf und ein Verweis auf die historische Retburg in der Leinemasch.

Von Johannes Dorndorf

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