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Laatzen Schulaltbau dient nach Ferien auch als Kindertreff
Aus der Region Region Hannover Laatzen Schulaltbau dient nach Ferien auch als Kindertreff
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17:38 25.06.2018
Der Altbau der Grundschule aus dem Jahr 1900 wird nach den Sommerferien wochentags ab 15.15 Uhr auch als städtischer Kindertreff genutzt. Quelle: Dorndorf (Archiv)
Rethen

Überraschende Wende bei der Suche nach einem neuen Kinder- und Jugendtreff in Rethen. Die Stadt kann doch frühzeitiger auf Räume im Altbau der Grundschule zugreifen und will dort nach den Sommerferien einen sogenannten „Offene Tür“-Treff einrichten: wochentags und im direkten Anschluss an das um 15.15 Uhr endende Ganztagsangebot. Allerdings steht der Treff nur bis 13-Jährigen offen. Ältere Kinder und Jugendliche verweist die Stadt auf die benachbarten T-Stube der evangelischen Kirche.

Der Kinder- und Jugendtreff Buchte sei hauptsächlich von Sechs- bis 13-Jährigen genutzt worden, schreibt der Fachbereichsleiter Soziales Thomas Schrader in einer Mitteilung an die Gremien. Jugendliche seien mobile und suchten eher Einrichtungen in Gleidingen oder Laatzen-Mitte auf.

Die zwischenzeitlichen Pläne, für rund 340.000 Euro Container auf einer Fläche an der Straße Zur Sehlwiese aufzustellen und dort übergangsweise einen Kinder- und Jugendtreff einzurichten, hatte die Verwaltung jüngst verworfen.

Mit Blick auf die örtliche Nutzerstruktur und den erwarteten Ausbau der Ganztagsbetreuung – die Bundesregierung hat einen entsprechenden Rechtsanspruch angekündigt – verständigten sich Stadt und Schule vielmehr auf eine einvernehmliche Regelung, von der beide Seiten profitieren: So ist das Personal des Kinder- und Jugendbüro künftig wochentags von 13 bis 15.15 Uhr an der schulischen Ganztagsbetreuung im Rethener Altbau beteiligt. In denselben Räumen bieten dieselben städtischen Mitarbeiter dann anschließend bis 18 Uhr die „Offene Tür“ für Kinder an.

Für Jugendbetreuung kooperiert Stadt mit Kirche

Jugendliche hingegen verweist die Stadt auf den derzeit an drei Tagen geöffneten Jugendtreff der Rethener T-Stube im Gemeindehaus von St. Petri: dienstags, mittwochs und donnerstags ab 18.30 Uhr. Bei Bedarf würden Mitarbeiter des Kinder- und Jugendtreffs die Angebote dort unterstützen. Der betreuende Regionaldiakon Gunnar Ahlborn stehe der Kooperation offen gegenüber, so der Fachbereichsleiter Schrader.

In den letzten Monaten sah sich die Stadtverwaltung mehrfach Kritik ausgesetzt. Unter anderem warfen ihr Ortsratsvertreter Taten- und Konzeptlosigkeit vor. Dass die Buchte im Zuge des Neubaus der Feuerwehrwache in Rethen abgerissen werden musste, sei seit Jahren bekannt gewesen, monierten unter anderem die SPD-Ortsratsherren Heiko Schönemann und Ernesto Nebot. Gleichwohl sei nicht rechtzeitig eine Alternative gefunden worden, sodass es zur Betreuungslücke kam.

Das „Offene Tür“-Angebot für Kinder in dem teils als Wohnhaus genutzten Altbau der Schule soll nach den Sommerferien beginnen. Bis dahin sind nach Angaben der Stadt noch kleinere Umbauten nötig. Unter anderem werde noch in einem 24- Quadratmeter-Raum im Erdgeschoss der Boden ausgetauscht, sollen die Räume gestrichen, eine neue Schließanlage installiert sowie ein neuer Telefon- und Internetzugang eingerichtet werden.

Von Astrid Köhler

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