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Laatzen Abbruch des Marktteichs hat begonnen
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00:19 03.02.2019
Arbeiter des Gartenbauunternehmens roden die Büsche am Marktteich, um Platz für die Abbrucharbeiten zu schaffen. Quelle: Dorndorf
Laatzen-Mitte

Die Abbrucharbeiten am Marktteich in Laatzen-Mitte haben begonnen. Am Donnerstagmorgen rückten die Arbeiter der von der Stadt beauftragten Garten- und Erdbaufirma Rebohl aus Garbsen an, um die Gehölze rund um den Teich zu roden, so dass die schweren Baumaschinen später an das eigentliche Teichfundament gelangen können.

Bei den Arbeiten werden auch drei Bäume gefällt – eine Kirsche und zwei Erlen, die alle nicht unter die Baumschutzsatzung fielen, wie die Stadtverwaltung beteuert. Parallel zu den Rodungen ziehen die Gartenbauer Schutzzäune um die verbleibenden Bäume hoch, damit sie während der Baggerarbeiten nicht beschädigt werden, wie Vorarbeiter Christoph Kania erläutert. Außerdem befreien die Mitarbeiter das Areal von Müll.

Im nächsten Schritt werde dann von der Baustraße aus eine Rampe an den Teich geführt, so dass die Firma für die eigentlichen Abbrucharbeiten mit einem Kettenbagger an den Teich gelangen können. Die Mitarbeiter würden das bestehende Gehwegpflaster aufnehmen und auf dem Gelände lagern, heißt es auf der Baustelle. Das Pflaster soll später wieder für die neu angelegten Gehwege wiederverwendet werden. Parallel wird das Abpumpen des Teichwassers fortgesetzt. Danach soll der Schlamm auf dem Grund mit einem Kettenbagger abgezogen werden – einschließlich des Mülls dort.

In etwa zwei Wochen wird es dann richtig laut für die Anwohner: Voraussichtlich in der Woche ab 11. Februar, kündigt die Stadt an, würden die eigentlichen Abbrucharbeiten der Teichanlage beginnen. Die Firma fährt dann mit einem 20-Tonnen-Kettenbagger an, um mit einem Stemmhammer den Beton aufzubrechen. „Das wird mehrere Tage dauern“, sagt Kania. Man werde die Arbeiten am Stück machen, so dass sie sich auf einen möglichst kurzen Zeitraum beschränken.

Wie lange die Arbeiten genau dauern werden, steht noch nicht fest. „Das hängt davon ab, was wir genau im Boden finden“, sagt Kania. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass sie bis Ende April beendet sind. Im Anschluss sollen an die Neubauarbeiten folgen, erläutert Stadtsprecher Matthias Brinkmann. „Die Maßnahme soll Ende August 2019 abgeschlossen werden.“ Wie berichtet, lässt die Stadt den Teich verfüllen, er wird durch eine parkartige Wiese ersetzt.

Der Teich einschließlich der Wege am Geländer und der kleinen Fußgängerbrücke ist während der Arbeiten abgezäunt. Fußgänger können den Bereich aber umgehen: Der zur Baustelle hin abgezäunte Weg führt von der Marktstraßenbrücke am Gemeindezentrum Arche entlang und führt weiter zum Erich-Kästner-Schulzentrum und zur Pestalozzistraße.

Das Verfüllen des Teichs war im Vorfeld umstritten. Anwohner wehrten sich gegen die Pläne der Stadt und sammelten Unterschriften für den Erhalt der Wasserflächen. Die Stadt hatte ursprünglich vor, das Gewässer zu verkleinern und den Bereich mit einer terrassenförmigen Anlage aufzuwerten. Die Ratspolitik entschied sich dann aber aus Kostengründen dafür, den Teich komplett aufzugeben.

Von Johannes Dorndorf

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