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Laatzen Rund 200 Gäste feiern kurdisches Newroz-Fest
Aus der Region Region Hannover Laatzen Rund 200 Gäste feiern kurdisches Newroz-Fest
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00:18 25.03.2018
Offenes Feuer darf beim kurdischen Newroz-Fest nicht fehlen. In der Schulaula wird das nur symbolisch umgesetzt. Quelle: Andrea Weber
Laatzen-Mitte

 Bereits zum zweiten Mal feierten die Laatzener Kurden am Mittwoch ihr Neujahrsfest Newroz, diesmal in der Aula der Grundschule Pestalozzistraße. Ausrichter war die Stadt Laatzen mit ihren Sozialarbeiterinnen Tajana Fener, Suvar Keskin, Nadine Wahsner und Laura Schärer sowie Narmin Rashid, die gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen das Festprogramm einstudiert hat. Newroz bedeutet „der neue Tag“ und ist eines der wichtigsten kurdischen Feste: Der Winter wird verabschiedet und der Frühling begrüßt. In diesem Jahr ist es in Laatzen zugleich Bestandteil der Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Laura Schärer freut sich über den großen Erfolg. 200 Gäste versammelten sich in der Schulaula – rund 50 mehr als bei der Premiere 2017. Die Stadt spendierte Getränke und Dekoration, die kurdischen Familien brachten Speisen für das Buffet mit. Kurden aus der Türkei, aus Syrien und dem Iran sowie einige Afghanen nahmen teil, nur wenige Stühle in der Schulaula blieben frei. Farbenfrohe Gewänder der Frauen und Kinder und die traditionellen Pluderhosen der Männer bestimmten das Bild. 

Nach der Begrüßung gab es folkloristische Darbietungen und Tänze. Evend Ahma trug die die Geschichte von Newroz vor, andere stellten die Legende um das Newroz-Fest auf der Bühne nach:  Vor mehr als 2600 Jahren soll ein Kurde namens Kawa den tyrannischen König Zohak getötet haben. Vor Freude entfachte er ein großes Feuer, um das Ende der Gewaltherrschaft bekannt zu machen. In der Schulaula wurde das beim Fest eigentlich traditionell offene Flamme durch eine symbolische ersetzt, um die getanzt, gesungen und musiziert wurde. 

Sechs Schülerinnen führten zudem Hip-Hop-Tänze auf, gefolgt von folkloristischen Tänzen der Laatzener Gruppe Koma Azadia. Danach war die Bühne für alle zum Tanzen freigegeben. 

Von Andrea Weber

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