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Laatzen Schüler befassen sich mit Ausgrenzung und Rassismus
Aus der Region Region Hannover Laatzen Schüler befassen sich mit Ausgrenzung und Rassismus
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00:33 07.06.2018
Die am Projekt "Spielend gegen Rassismus" beteiligten Schulklassen der Erich-Kästner-Oberschule und der Förderschule am Kiefernweg präsentieren ihre Transparente, mit denen sie sich gegen Ausgrenzung positionieren. Quelle: Daniel Junker
Laatzen-Mitte

Im Rahmen des Projekts „Spielend gegen Rassismus“ haben sich im Mai zwei Klassen der Förderschule am Kiefernweg und eine Klasse der Erich-Kästner-Oberschule mit den Themen Ausgrenzung und Rassismus beschäftigt. Nun kam das Projekt zum Abschluss.

Jeweils drei Tage lang besuchten Trainer des Joblabors Hannover, die das Projekt im Auftrag des Fördervereins der Oberschule durchführten, jede einzelne Klasse. Am ersten Tag drehten sich die Gespräche insbesondere um das Thema „Team“. „Dabei kamen erlebnispädagogische Übungen zum Einsatz, die die Gruppen nur als Team bestehen können“, sagt Iris Hörtzsch vom Joblabor. Am zweiten Tag ging es darum, Empfindungen und Emotionen der Mitschüler zu erkennen und zu verstehen. „In der direkten Interaktion erkennen die Schüler, wo Grenzen sind und wo andere ausgegrenzt werden“, erläutert Jens Ihnen das Konzept. Auf diese Weise ließen sich rassistische Prozesse erkennen und durchbrechen. Viele hätten eigene Ausgrenzungserfahrungen, auf die die Trainer während des Projekts Bezug nehmen konnten.

Am dritten Projekttag interpretierten die Schüler mit der Methode des sogenannten Forum-Theaters eine konfliktträchtige Szene, die von den Joblabor-Trainern gespielt wurde. Zum Abschluss stellten die Klassen großformatige, selbst gestaltete Banner als Statements gegen Rassismus und Ausgrenzung vor. Den aufgeführten Slogan haben die Schüler selbst bestimmt und einige von ihnen auch unterschrieben – wie bei einer Unterschrift unter einem Vertrag.

Vom Ergebnis überzeugt zeigte sich der zwölfjährige Mario von der Förderschule am Kiefernweg. „Wir haben gelernt, auf Andere zu achten und deren Meinungen zu akzeptieren. Wir haben auch viel mehr miteinander gesprochen als sonst“, sagt der Schüler. „Ich glaube, wir sind dadurch zu einer Gruppe zusammengewachsen.“

Von Johannes Dorndorf und Daniel Junker

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