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Laatzen Arbeitslosenquote steigt auf 6,1 Prozent
Aus der Region Region Hannover Laatzen Arbeitslosenquote steigt auf 6,1 Prozent
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00:18 03.08.2018
Symbolbild Bundesagentur für Arbeit. Quelle: imago stock&people
Laatzen/Hemmingen/Pattensen

Nach einem seit Jahresbeginn kontinuierlichen Rückgang ist die Zahl der Arbeitslosen im Geschäftsstellenbezirk Laatzen – dazu gehören auch die Städte Hemmingen und Pattensen – im Juli wieder „saisonüblich“ gestiegen: um 115 auf aktuell 2369. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Arbeitslosenzahl jedoch um 151 Personen reduziert. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote in den drei Kommunen liegt damit gegenüber Juni um 0,3 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent (2017: 6,5).

„Wir haben seit Jahrzehnten immer wieder dieselbe saisontypische Delle, doch in diesem Jahr fällt sich schwächer aus als im Vorjahr“, betonte der Sprecher der Agentur für Arbeit in Hannover, Holger Habenicht. Unter anderem – aber nicht nur – geht der Anstieg auf junge Menschen zurück, die sich mit dem Ende ihrer Schulzeit arbeitslos gemeldet haben. So stellte allein die Gruppe der 15- bis unter 25-Jährigen im Juli 110 Arbeitslose. Im Mai und Juni waren es mit 65 und 77 noch deutlich weniger. Zum August würden üblicherweise viele Ausbildungen beginnen oder neue Arbeitsverträge abgeschlossen, so Habenicht, der fest damit rechnet, dass die Arbeitslosenzahl in den nächsten Monaten wieder sinkt.

Es gebe einen anhaltend positiven Trend, so Habenicht, doch auf Dauer lasse sich dieser nur halten, wenn es gelinge, weitere Arbeitslose in Arbeit zu bekommen. „Hier kommen wir an Grenzen“, so Habenicht. Längst nicht jeder wolle beispielsweise Berufskraftfahrer werden, obwohl es eine richtige Ausbildung dafür gebe, die auch noch gefördert wird. Angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels sei die Lage für Arbeitnehmer sehr gut, und wer entsprechend qualifiziert und vorbereitet ist oder sich weiter qualifiziere, könne sich seine Stelle fast aussuchen, so der Agentursprecher.

Die Arbeitgeber meldeten im Juli 159 neue Stellen – 16 weniger als noch vor einem Jahr. Seit Januar gingen 1185 Stellen ein, was einer Abnahme von 152 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Eine mögliche Grenze oder Trendänderung bei den freien Stellen sieht der Agentursprecher dennoch nicht, eher eine zwischenzeitliche „Stagnation“. Es gebe weiterhin eine hohe Einstellungsbereitschaft und der sogenannte Beschäftigungsindex, der auf Basis der regelmäßigen und direkten Befragungen von Unternehmensführern von der Agentur erhoben wird, sei weiterhin positiv und zeige nach oben, so Habenicht. Sein Rat an Arbeitlose: „Melden Sie sich, auch mit schlechten Noten. Nur wer sich meldet bekommt auch ein Angebot.“

Von den insgesamt 2369 Arbeitslosen in der Juli-Statistik kommen allein 1648 aus Laatzen – 113 weniger als noch im Vorjahr. Die Quote in der Stadt liegt bei 7,6 Prozent (2017: 8,2 Prozent). Für Hemmingen, das wie im Vorjahr 445 Arbeitslose zählt, liegt ebensowenig eine Quote vor wie für Pattensen, wo 276 Arbeitslose gemeldet sind (Vorjahr 314). Grund: Sie gehören zu den Kommunen mit weniger als 15.000 zivilien Erwerbspersonen im Alter von 15 bis 64 Jahren und sind damit zu klein für diesen statistischen Wert.

9156 Arbeitslose im Landkreis Hildesheim

Im Landkreis Hildesheim, zu dem Sarstedt gehört, zählte die Agentur für Arbeit im Juli 9156 Arbeitslose – 407 mehr als noch im Juni aber auch 531 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote in dem Bereich stieg verglichen mit Juni leicht um 0,3 Punkte auf nun 6,2 Prozent an (2017: 6,6).

Von Astrid Köhler

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