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Laatzen Nach Brandstiftung im Sportcenter: Ermittlungen dauern an
Aus der Region Region Hannover Laatzen Nach Brandstiftung im Sportcenter: Ermittlungen dauern an
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18:44 29.10.2018
Nach dem Feuer in dem alten und zum ehemaligen Hotel Britannia gehörenden Sportcenter sucht die Polizei weiterhin nach den Brandstiftern. Quelle: Astrid Köhler
Alt-Laatzen

Nach dem Brand in der alten zum früheren Ramada Hotel Britannia gehörenden Sport- und Tennishalle tappt die Polizei noch weitestgehend im Dunkeln. Zwar stellten die Ermittler schnell fest, dass das Feuer in dem im Gewerbegebiet an der Karlsruher Straße 20 gelegenen Gebäude in den Nachtstunden des 19. Oktober absichtlich gelegt worden ist. Wer aber dafür verantwortlich ist, bleibt weiterhin unklar.

Die alte, zum früheren Hotel Britannia gehörende Tennishalle in Alt-Laatzen ist in den frühen Nachtstunden des 19. Oktober in Flammen aufgegangen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Quelle: Gerald Senft (Archiv)

Trotz des Zeugenaufrufs seien keine verwertbaren Hinweise eingegangen, teilte die Polizei am Montag auf Nachfrage mit. Ob der oder die Brandstifter noch gefasst werden können, bleibt angesichts dessen eher fraglich.

Eigentümer der Halle ist die Projektbau Laatzen GmbH, der auch das seit 2014 leer stehende Hotel Britannia gehört. Dieses soll einem Bauantrag zufolge saniert und brandschtztechnisch instand gesetzt werden. Während die Geschäftsführung noch im September auf Anfrage erklärte, die alte Sport- und Tennishalle solle bis zum März abgerissen werden, um neben einem geplanten Hotelneubau Platz für ein neues Bürohaus mit etwa 10.000 Quadratmetern Nutzfläche zu machen, ruderte diese nun zurück. „Die Tennishalle war kein reines Abbruchgebäude“, teilt Geschäftsführer Matthias Wünsch von der Heyden auf die jüngste Anfrage und die Berichterstattung zum Brand mit. Vielmehr sei noch unklar gewesen, ob auf dem Grundstück der Tennishalle ein Jump house (eine Art Trampolinpark, Anm d.R.) oder aber ein Bürogebäude entstehen solle.

„Jump house ist nicht mehr realisierbar“

Derlei Überlegungen scheinen für die künftige Planung aber keine Rolle mehr zu spielen. „Ein Jump house ist nicht mehr realisierbar, da die Turnhalle zu stark beschädigt ist“, so Geschäftsführer Wünsch von der Heyden, der auch die Phoenix Handelshaus GmbH vertritt. Die Schadenshöhe werde derzeit von einem Gutachter geprüft.

Ob und wenn ja inwiefern der Brand den Zeitplan für die verschiedenen Projekte auf dem Gelände und auch die geplanten Bauten selbst beeinflussen, ist gleichfalls noch nicht bekannt. Klar ist nur: Beide Hotelprojekte – die Sanierung des Altbaus und der Bau eines neuen Hotels – befinden sich bereits in der Genehmigungsphase. Wie die phoenix Handelshaus GmbH auf ihrer Internetseite mitteilt, werde in beiden Fällen von einem Baustart im Jahr 2019 ausgegangen.

Von Astrid Köhler

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