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Laatzen Feuerwehrleute behalten trotz Nebel Durchblick 
Aus der Region Region Hannover Laatzen Feuerwehrleute behalten trotz Nebel Durchblick 
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14:16 23.04.2018
Der Nebel lichtet sich: Als die Ortsfeuerwehr Laatzen am Mittwochabend den Ernstfall in dem metallverarbeitenden Betrieb Reile übte, konnten die Einsatzkräfte nicht die Hand vor Augen sehen und mussten sie teilweise durch die Halle robben. Quelle: Geralde Senft
Laatzen-Mitte

 Dichte graue Wolken dringen am Mittwochabend aus der Halle des metallverarbeitenden Betriebes Reile. Die um 19.15 Uhr alarmierte Ortsfeuerwehr rückt mit einem Großaufgebot – sechs Fahrzeuge und 35 Helfer – zur Mannheimer Straße aus. Schnell ist klar, dass die vermeintlich im Lackierraum und an einem Schweißplatz ausgebrochenen Brände nur Teil eines Übungsszenarios sind und die grauen Wolken einer Nebelmaschine entstammen. Gleichwohl machen sich die Trupps unter Atemschutz umgehend auf die Suche nach fünf vermeintlich vermissten Mitarbeitern. 

Den teilweise auf allen Vieren zwischen Werkbänken und scharfkantigen Metallteilen krabbelnden und robbenden Helfern wurde einiges abverlangt. „Die Halle war so vernebelt, man konnte die Hand vor Augen nicht sehen“, betone Feuerwehrsprecher Gerald Senft. Und doch behielten die Helfer den Durchblick und geleiteten schon wenig später den ersten der fünf ,Verletzte’ darstellenden Dummy nach Draußen. Dort hatten die übrigen Feuerwehrleute bereits die Drehleiter in Position gebracht, und spritzen Wasser auf das vermeintlich in Flammen stehende Dach.

Die Leiter der Übung, Kai Tischler und Lenmark Sachse, waren mit Verlauf und Ergebnis zufrieden. Auch dankten sie Betriebsführer Bert Reile für dessen Bereitschaft, die Halle für Übungszwecke zur Verfügung zu stellen. Dies sei keine Selbstverständlichkeit mehr.

Erinnerung an Großbrand 1999

Die Übung bei Reile am Mittwoch weckt Erinnerung an einen Großbrand auf der gegenüberliegenden Straßenseite: Am 21. September 1999 war nach einem technischen Defekt in der Lagerhalle eines Werkzeugmaschinenherstellers ein Großbrand ausgebrochen. 80 Feuerwehrleute kämpften mehrere Stunden lang gegen die Flammen. Der Schaden summierte sich auf rund eine Millionen Mark.

Die Leine-Nachrichten berichten am 22. September 199 über den Großbrand an der Mannheimer Straße vom Vortag. Quelle: Quelle: HAZ

Von Astrid Köhler

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