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Laatzen Politik weist Denkmalschutzbedenken zurück
Aus der Region Region Hannover Laatzen Politik weist Denkmalschutzbedenken zurück
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12:40 28.08.2018
Die Gruppe SPD/Grüne schlägt vor, den Park auf Höhe der Stützmauer zur Hildesheimer Straße hin zu öffnen. Quelle: Dorndorf
Rethen

Die Pläne für den Park Rethen bleiben Thema im Ortsrat. Nachdem die Verwaltung den von der Gruppe SPD/Grüne geforderten zusätzlichen Zugang von der Hildesheimer Straße aufgrund des befürchteten starken Eingriffs in den Denkmalschutz abgelehnt hat, ist das Thema für die Ortsratspolitiker noch nicht vom Tisch „Wir verstehen nicht, welche Bereiche im Park denkmalgeschützt sind und welche nicht“, sagte Heiko Schönemann (SPD). Die Verwaltung solle deshalb eine detaillierte Übersicht zur Verfügung stellen. Wir berichtet, wünscht sich die Gruppe, dass der Park besser wahrnehmbar – und somit bekannter – wird. SPD und Grüne schlagen etwa eine sichtbare Treppe zur Hildesheimer Straße vor.

„Parks werden in Bezug auf den Denkmalschutz in ihrer Gesamtheit betrachtet“, entgegnete Stadtrat Axel Grüning. Dabei würden der Baumbestand, die Freiflächen sowie die angelegten Wege betrachtet, die in Rethen zum Beispiel mit in die Erde eingebrachten Natursteinwürfeln eingefasst sind. „Das Gesamtambiente unterliegt dem Denkmalschutz. Bei einer Parkanlage ist das schwieriger zu beschreiben als bei einem Gebäude.“ Aus Sicht der Verwaltung müssten für die Anlage einer Treppe mehrere Bäume entfernt werden. Eventuell sei zwecks Barrierefreiheit auch eine Rampe notwendig, merkte Grüning an. Durch eine solche Umsetzung würde der Gesamteindruck „erheblich beeinträchtigt“.

SPD und Grüne bezweifeln, dass das Vorhaben denkmalschutzrechtlich nicht umsetzbar ist. Schönemann schlägt zum Beispiel eine Zwischenlösung mit einer steileren Treppe vor. Behinderte könnten den Park weiterhin über den Eingang nahe der Kindergärten erreichen. „Uns geht es um die Sichtbarkeit und Wahrnehmung des Parks“, sagte Schönemann. Er machte zudem darauf aufmerksam, dass die Beschilderung nach wie vor schlecht sichtbar sei. „Es wurde schon vor Jahren beschlossen, dass 2500 Euro für eine vernünftige Beschilderung in den Haushalt eingestellt werden. Da wurde bis jetzt immer noch nichts gemacht.“ Die Stadt soll zeitnah eine Lösung entwickeln, wie der Park „vernünftig wahrgenommen werden kann.“

Die Verwaltung plant für Herbst einen Ideenwettbewerb und will die Rethener im Rahmen des nächsten Bürgerpanels befragen. Die bereits eingereichten Vorschläge des Teams Grünflächen, die unter Beteiligung zweier Praktikantinnen, einer Baureferendarin der Landespflege sowie einer Landschaftsarchitekturstudentin erarbeitet wurden, sieht Grüning als Anregung, die von den Bürgern ergänzt und erweitert werden könne. „Wir würden das nach vorliegendem Ergebnis erneut beraten und hoffen, dass wir zu einem Konzept kommen.“

Von Daniel Junker

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