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Laatzen Laatzener radeln auf den elften Platz
Aus der Region Region Hannover Laatzen Laatzener radeln auf den elften Platz
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00:17 01.07.2018
Bürgermeister Jürgen Köhne (rechts) und Laatzens Klimaschutzmanager Bernd Rosenthal (12. von rechts) übergeben am Donnerstag die Preise für die emsigsten Radler. Quelle: Daniel Junker
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Laatzen-Mitte

Beim diesjährigen Stadtradeln haben die Fahrradfahrer aus der Stadt Laatzen den elften Platz belegt und sich damit gegenüber dem Vorjahr um drei Plätze verbessert. Im Aktionszeitraum vom 27. Mai bis zum 16. Juni 2018 legten die 123 aktiven Fahrer insgesamt 45.535 Kilometer zurück und trugen so zu einer besseren CO2-Bilanz bei: Wären sie die gleiche Strecke mit dem Auto gefahren, hätten sie 6.466 Kilogramm Kohlendioxid verbraucht. Im Durchschnitt legte jeder Radler binnen drei Wochen 370,2 Kilometer zurück, das sind 18,5 Kilometer am Tag.

Aufgeteilt hatten sich die 123 Laatzener Fahrer in acht Teams, die jeweils einzeln gewertet wurden. Zum ersten Mal hatte in diesem Jahr eine Laatzener Schule ein eigenes Team gebildet. Die 24 Teilnehmer des Erich-Kästner-Gymnasiums fuhren in den 21 Aktionstagen in Summe 5.676,8 Kilometern – das sind pro Schüler 236,5 Kilometer. Das EKG-Team belegte damit nach dem Stahlradverein Laatzen (27 Fahrer / 19.254,6 Kilometer) und dem ADFC Laatzen (15 Fahrer / 7.680,8 Kilometer) den dritten Platz. „Über das Engagement der Schüler und deren gutes Abschneiden freue ich mich ganz besonders.“, sagte Laatzens Klimaschutzmanager Bernd Rosenthal, der das Stadtradeln organisiert hat.

Regionsweiter Sieger des Stadtradelns wurde die Stadt Garbsen – noch vor der Landeshauptstadt: Die Garbsener legten in der Zeit vom 27. Mai bis 16. Juni insgesamt 611.932 Kilometer zurück und sparten dabei 86.894 Kilogramm Kohlendioxid ein. Die Hannoveraner schafften es auf 489.152 Kilometer (69.460 Kilogramm Kohlendioxid), den dritten Platz belegt die Stadt Hemmingen mit 116.907 Kilometern (16.601 Kilogramm Kohlendioxid).

Auch wenn es regionsweit nicht für einen der vorderen Plätze gereicht hat: Immerhin haben sich die Laatzener selbst geschlagen. Im Vergleich zum Vorjahr haben die Radler ihre Wegstrecke um fast 27 Prozent verlängert. 2017 hatten die hiesigen Fahrer 33.264 Kilometer erstrampelt. Damals waren allerdings lediglich 81 aktive Fahrer in sechs Team dabei. Die Teilnehmerzahl hat sich somit um ein Drittel erhöht. „Die Steigerung zum Vorjahr ist klar zu erkennen“, sagte Bürgermeister Jürgen Köhne bei der Preisverleihung. „Ich bedanke mich allen Aktiven für dieses deutliche Zeichen für den Klimaschutz.“

Beim Stadtradeln geht es um Spaß am Fahrradfahren. Mit dem Wettbewerb will das Klima-Bündnis, dass die Veranstaltung ins Leben gerufen hat, zudem für nachhaltige Mobilität werben. Im Rahmen der Kampagne fordern die beteiligten Kommunen ihre Einwohner dazu auf, vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen.

Die besten Radler erhalten Preise

Für die besten Teilnehmer aus jedem Team hat Laatzens Klimamanager Bernd Rosenthal am Donnerstag Preise übergeben – von Fahrradtaschen über Gutscheine für das aquaLaatzium und Sattelüberzüge bis zu Reflektorenbändern. Die Ersten aus den jeweiligen Gruppen waren Tom Volvoman (Team Stahlradverein Laatzen / 1568,6 Kilometer), Dirk Plischke (ADFC Laatzen / 1304,5 Kilometer), Dana Löhlein (Erich-Kästner-Gymnasium / 1086,7 Kilometer), Uwe Mäurer (Offenes Team Laatzen / 768,9 Kilometer), Wolfgang Schäfer (Ichallein / 526,0 Kilometer), Carsten Stegen (SpVg Laatzen / 510 Kilometer), Kristina Gleixner (Stadt Laatzen / 345 Kilometer) und Brigitte Werner (WW-mobil / 102,4 km).

Regionsweit beteiligen sich 9579 Fahrer

Aus der gesamten Region Hannover haben sich in diesem Jahr insgesamt 9579 Fahrer an der Aktion Stadtradeln beteiligt – das sind pro Radler 220,5 Kilometer. Sie legten im Aktionszeitraum 2.112.257 Kilometer zurück.

Zum Vergleich: Alle Fahrer der Region zusammengerechnet hätten damit 52,7-Mal den Erdball umrundet. Die Ergebnisse für das gesamte Bundesgebiet stehen noch nicht fest.

Die Aktion läuft noch bis zum 30. September, den dreiwöchigen Teilnehmezeitraum bestimmen die Kommunen selbst. In den vergangenen Jahren hatte die Region Hannover jedes Mal einen der ersten drei Plätze beim Stadtradeln erreicht.

Von Daniel Junker

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