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Langenhagen Drachenfest in Kaltenweide hat Tradition
Aus der Region Region Hannover Langenhagen Drachenfest in Kaltenweide hat Tradition
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14:33 28.10.2018
Der fünfjährige Damian bekommt mit seinem Totenkopf-Drachen Hilfe von seinem Opa Martin Huth, der seit 15 Jahren im Weiherfeld wohnt. Quelle: Ursula Kallenbach
Kaltenweide

“Nicht viel Wind, aber viele Waffeln“ – der bündige Kommentar zum Drachenfest in Kaltenweide von Dagmar Janik war mittags um 13 Uhr einer gewissen Hektik am Stand des Veranstalters geschuldet. Die SPD-Fraktionssprecherin im Ortsrat Kaltenweide musste sich gerade dringend um den Bratwurst-Nachschub kümmern. Denn die Nachfrage nach Kulinarischem stieg an bei abflauendem Wind. Eine Besorgungsfahrt zum Flughafen wurde organisiert. Zugleich konnte Leonie Langrehr am SPD-Stand gar nicht genug Waffelteig anrühren und ausbacken. Schon bis Mittag waren drei bis vier Behälter Teig angesetzt, mehr als fünf Kilo Mehl verbraucht. Kinder erhielten die Waffeln traditionell ohne Bezahlung.

Wohl seit über 25 Jahren gebe es die Tradition des Drachenfestes dort auf der grünen Wiese, das wüssten Einheimische, sagte Janik. Tatsächlich war es damals eine große, unbebaute Wiese in Kaltenweide, wo heute rundum die Wohnbebauung des Weiherfeldes die Drachenwiese am Ende der Clara-Schumann-Straße noch als Begegnungsfläche für Alt und Jung frei lässt. „Fast jedes Jahr hatten wir Glück mit dem Wetter“, bestätigten die SPD-Organisatoren, die diesen Einsatz auf immerhin etwa 15 Jahre schätzten. Spaß mache es –“alle kommen ins Gespräch“.

Austausch der Drachenbau-Experten älterer Generation allerdings –Fehlanzeige. Selbst die Drachen, die dort am Sonntag mit Glück höher am Himmel standen, erwiesen sich als gekaufte Modelle, meist in Plastik. „Wir haben vor einigen Jahren mal Drachenbasteln angeboten, aber es wurde nicht angenommen“, berichtete Janik. So liefen auf der Wiese Kinder, assistiert von Eltern und Großeltern, und ließen ihre kleine Drachen mit aufgedruckten Totenköpfen oder Fledermausflügeln vom Wind mitnehmen. Das Material tat der Stimmung offenkundig keinen Abbruch. Geliebt wird das Drachenfest weiterhin allemal.

Von Ursula Kallenbach

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