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Langenhagen Schützen feiern in Engelbostel
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00:34 06.06.2018
Die neuen Majestäten Ralf Wagner und Barbara Nitsche nehmen Jugendkönigin Marlen Swoboda in ihre Mitte. Quelle: Rebekka Neander
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Engelbostel

Es ist nicht das größte Fest, nicht das längste und auch das Wetter gab sich ohne Extremwerte zufrieden. Und trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, erleben Besucher des Königsausmarsches am Sonntagnachmittag einen eigentlich rund herum gut gelaunten Hofstaat rund um die neuen Schützenmajestäten Barbara Nitsche und Ralf Wagner nebst der Jugendkönigin Marlen Swoboda. Während Nitsches Scheibe bereits hängt, muss sich Wagner noch ein wenig gedulden: Zu dem in Stelingen wohnhaften Leiter der Schießsportsparte wird die Gesellschaft erst noch mit dem Bus abgeholt, bevor das Fest dort endgültig ausklingen kann.

Schon jetzt aber blicken alle Beteiligten sehr zufrieden auf die zurückliegenden Stunden zurück. Der Sonnabend gehörte dem Ausmarsch mit den befreundeten Vereinen aus Heitlingen, Stelingen und Schulenburg von Luhmanns Gasthof Zur Post. Auch die Arbeiterwohlfahrt aus Engelbostel marschierte mit, um der Jugendkönigin Marlen Swoboda (wie im Vorjahr) einen Besuch samt Scheibe abzustatten. Das zweite traditionelle Ziel des ersten Festtages ist der Ehrenscheibe gewidmet, eines Wettbewerbs, der in Engelbostel seinen eigenen Reiz hat, wie Vereinssprecher Thomas Ulbig am Rande verriet: „Wer die Ehrenscheibe gewinnt, bleibt bis zur Ankunft des Marsches eine Überraschung, die nur ganz wenigen im Verein gekannt ist.“ Ermittelt wird das neue Zuhause der Ehrenscheibe im Geheimen unter allen Teilnehmern des Königsschießens.

Michaela Vogt wird mit Ehrenscheibe überrascht

„In diesem Jahr hat unser ältestes Vereinsmitglied den Gewinner-Teiler festgelegt“, sagte Ulbig. „Beim Ausmarsch nimmt der Verein dann alles mit, was es für das Annageln der Scheibe braucht. Bis zur letzten Bierbank.“ In diesem Jahr wurde es besonders spannend. Denn in dem Haus der Gewinnerin Michaela Vogt leben noch zwei weitere Schützenmitglieder, die es hätte treffen können. „Ich hätte nie damit gerechnet, dass ausgerechnet mein Teiler am dichtesten am Gewinnerteiler dran war“, sagte Vogt am Sonntag noch immer mit hörbar bester Laune. Diese teilte sie mit Petra Wagner, die am Sonnabend bereits den Gudrun-Mennecke-Orden aus den Händen der Namensgeberin erhalten hatte. „Das ist ganz eindeutig der begehrteste Orden bei den Damen“, hielt Ulbig fest. Den Vereinspokal errang in diesem Jahr Roland Mügge. Der Sonnabend endete mit Tanz in Luhmanns überaus gut gefülltem Saal. Der Sonntag begann traditionell mit dem Spargelessen im Hotel Tegtmeyer.

Von Rebekka Neander

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