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Langenhagen Als guter Gast bringt Mirko Heuer Geschenke mit
Aus der Region Region Hannover Langenhagen Als guter Gast bringt Mirko Heuer Geschenke mit
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00:16 02.07.2018
Erster Spatenstich bei DHL-Freight in Langenhagen (von links): Bernhard Wirth, Thomas Vogel, Gero Schiffelmann, Hartmut Köhler und Piotr Sikorski von DHL schippen zusammen mit Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz und Bürgermeister Mirko Heuer. Quelle: Sven Warnecke
Langenhagen

Nach den Erdarbeiten auf dem gut 63.000 Quadratmeter großen Areal an der Münchner Straße kann nun auch gebaut werden. Denn zu dem symbolischen Spatenstich für DHL-Freight im Airport-Business-Park hatte Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer am Freitag auch ein passendes Geschenk dabei: die finalen zwei Baugenehmigungen westlich und östlich der Münchner Straße. Denn bislang habe es erst eine Teilgenehmigung für eben die Erdarbeiten gegeben. Doch damit dieses Präsent auch rechtzeitig überreicht werden konnte, habe sowohl seine Bauverwaltung wie auch die Wirtschaftsförderung auf den Punkt arbeiten müssen, lobte Heuer seine Mitarbeiter.

An der Münchner Straße soll vis-à-vis der Fertighauswelt bis Mitte 2019 ein modernes Frachtzentrum entstehen. DHL-Freight-Europachef Thomas Vogel bezeichnete das Projekt als „Terminal der Zukunft“. Dort werde nicht nur europaweite Fracht umgeschlagen. „Vielmehr sollen auch innovative Technologien und Lösungen für das ,Terminal of the Future, getestet werden“, betonte Vogel. Für ihn bedeute das „eine wichtige Investition“ – auch wenn sein Unternehmen dort lediglich als Mieter auftritt. In Langenhagen soll den Kunden künftig nachhaltige, effiziente und kundenorientierte Logistik- und Transportlösungen geboten werden. Dafür stünden später in der mehr als 8300 Quadratmeter großen Umschlaghalle mit etwa 80 Ladeschleusen 260 Mitarbeiter bereit. In der neuen Niederlassung werden die hannoverschen Standorte an der Stelinger- und Büttnerstraße aufgehen.

Bei der Feier wertete Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz den Airport-Business-Park als „größte Erfolgsgeschichte in der Region“. Denn die Mischung der dort ansässigen Unternehmen – von MTU als Spezialisten bis hin zu den vielen Logistikern – mache erst den Wert des Areals aus. Auch wenn er sich als Langenhagener durchaus auch daran erinnern könne, dort als Kind noch Fußball gespielt zu haben. Doch nun freue er sich auf 260 neue Arbeitsplätze, betonte Franz. Diese würden in der Region dringend gebraucht.

Auch Mirko Heuer hob die Bedeutung der neuen Jobs für die Stadt hervor. Dabei erinnerte er auch an die vormalige und nicht unumstrittene Nutzung des Geländes als Automarkt –mit all seinen negativen Begleiterscheinungen. Umso mehr sei er nun erfreut, mit DHL einen „ordentlichen“ Nachnutzer zu bekommen. In seiner Festrede wies der Verwaltungschef auch darauf hin, dass angesichts dieser Neusansiedlung deutlich werde, dass der Wirtschaftsstandort Langenhagen weiter wachse. Aus diesem Grund herrsche bei ihm durchaus Unverständnis, warum speziell in Langenhagens Kommunalpolitik eine derzeit derart pessimistische Stimmung herrsche, betonte Heuer.

Von Sven Warnecke

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