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Langenhagen Florian Schroeder philosophiert über das Gute und Böse
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00:24 29.03.2018
Florian Schroeder spannt einen Bogen von der großen Weltpolitik bis zu den kleinen Fragen des Alltags. Quelle: Foto: Frank Eidel
Langenhagen

 Für den Kabarettisten Florian Schroeder sind es Zeiten ansteigender Hysterie, in denen wir gerade leben. Bei seinem Auftritt in der Mimuse am Sonnabend, 14. April, will der Satiriker in Langenhagen die Fragen stellen, auf die es nun ankomme: Wie kommt das Böse in die Welt? Und wie kriegen wir es da wieder raus? 

Der 38-Jährige spannt in seinem neuen Programm „Ausnahmezustand“ den Bogen von großer Weltpolitik bis zu den kleinen Fragen des Alltags. Warum der böse Egoismus gut ist, wieso wir alle Betrüger sind, und warum Kontrolle gut, Vertrauen aber viel besser ist.

Wer ist gut und wer ist böse?

Schroeder versucht zu ergründen, wer zu den guten und bösen Menschen gehört. Das sei allerdings gar nicht so einfach, wenn man bedenkt, dass das Wort „Gutmensch“ heutzutage ein Schimpfwort ist. Will man dann nicht sogar lieber böse sein? Die Bösen sprengten sich jedoch in die Luft und produzierten Kohlenstoffdioxid, beschreibt Schroeder die Zwickmühle. Die Guten wiederum würden Eier von glücklichen Hühnern und Uhren tragen, die ihnen sagen, wie viele Schritte sie heute noch machen müssen. Sie wollen frei sein und seien doch Gefangene der Technik.

Aber in dem Dilemma steckt auch ein entscheidender Vorteil des Kabarettisten – denn erst wenn er richtig böse ist, wird sein Auftritt gut. Und beides will Schroeder, der schon in jungen Jahren seine Bühnenkarriere begann, auch in Langenhagen sein. 

Der frühere Philosophie- und Germanistik-Student gilt als genauer Beobachter und begnadeter Parodist. Sein Programm regt zum Nachdenken an, hat teils philosophische Substanz und bewegt sich mit hintergründigem Humor zwischen Kant und Facebook, heißt es von Mimuse-Veranstalter Franz Gottwald. „Schroeder gehört mittlerweise zu den Großen in der Kabarettszene“, schrieb der Spiegel bereits vor einigen Jahren.

Florain Schroeder ist am Sonnabend, 14. April, um 20 Uhr im Theatersaal, Rathenaustraße 14, zu Gast. Die Karten kosten zwischen 18 und 23 Euro zuzüglich der Vorverkaufsgebühr. Tickets gibt es in den Geschäftsstellen von HAZ und NP, unter Telefon (0511) 12123333 oder unter haz.de/tickets und neuepresse.de/tickets im Internet sowie ab 19 Uhr an der Abendkasse.

Von Sascha Priesemann

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