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Langenhagen Für die Inklusion gibt es einen Ehrenpreis
Aus der Region Region Hannover Langenhagen Für die Inklusion gibt es einen Ehrenpreis
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13:11 10.08.2018
Der Bundesverband für Menschen mit Arm- und Beinamputationen hat Bürgermeister Mirko Heuer (links) und Jugendamtsleiter Frank Labatz einen Ehrenpreis übergeben. Quelle: privat
Langenhagen

Die Inklusion in Langenhagen sieht zumindest der Bundesverband für Menschen mit Arm- und Beinamputationen (BMAB) auf einem guten Weg: Vertreter übergaben jetzt einen Ehrenpreis an Bürgermeister Mirko Heuer und Jugendamtsleiter Frank Labatz, die das Bundesjugendcamp für Kinder und Jugendliche mit Amputationen und Gliedmaßfehlbildungen besucht hatten. Zum vierten Mal trafen sich die Jungen und Mädchen in der Wedemark. Nach Einschätzung der Verbandsvertreter bringen Heuer und Labatz den Inklusionsgedanken an unterschiedlichen Bereichen der Verwaltung ein, dabei gelten der Behindertenbeirat und das Inklusionsbüro als Vorzeigeprojekte. Dass jenes wegen einer schwer zu öffnenden Tür kaum von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen kaum zu erreichen ist, spielte keine Rolle bei der Übergabe des Ehrenpreises. Dabei würdigte Heuer den Beirat als guten Partner, der der Verwaltung die Augen öffne für Barrieren – wie etwa fehlende Handläufe an Treppen oder gläserne Trennwände.

Labatz engagiere sich bei der Juleica-Ausbildung für die Inklusion, teilte der BMAB mit. Der Verband meldet seit zwei Jahren kontinuierlich Teamer zur Ausbildung der Jugendgruppenleiter-Card der Stadt Langenhagen angemeldet. „So wird aus einer Juleica eine ganz besondere, denn vom gegenseitigen Lernen mit Themen wie Einschränkungen und Möglichkeiten partizipieren alle Teilnehmenden“ sagte Labatz.

Von Antje Bismark

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