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Langenhagen Am Berliner Platz entsteht ein Rad-Parkhaus
Aus der Region Region Hannover Langenhagen Am Berliner Platz entsteht ein Rad-Parkhaus
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00:18 10.11.2018
In den nächsten Monaten lässt die Region die maroden Fahrradbügel am Berliner Platz durch ein Parkhaus ersetzen. Quelle: Antje Bismark
Langenhagen

Insgesamt 413.000 Euro investiert die Region Hannover in das erste abschließbare Parkhaus für Fahrräder in Langenhagen: Unter der Überschrift Bike+Ride 2.0 entstehen an der Stadtbahnstation Berliner Platz in den nächsten Monaten 150 Stellplätze für die Räder. „Wir bauen die Anlage und übergeben sie anschließend an die Kommune“, sagt Regionssprecher Klaus Abelmann und fügt hinzu, dass außer Langenhagen auch Pattensen den Zuschlag erhalten habe. Beide Fahrrad-Parkhäuser kosten zusammen 910.000 Euro.

Derzeit stehen die Fahrräder ungeschützt im Bereich Berliner Platz an der Gosewischstraße – ursprünglich besaßen die beiden Haltepunkte einmal ein Glasdach, um die parkenden Räder vor Regen zu schützen. Doch eben jener Schutz fehlt seit Jahren: Randalierer hatten die Glasscheiben immer wieder zertrümmert, Pendler sich dann die Reifen ihrer Räder an den Scherben zerschnitten. Nach mehreren Reparaturen gaben die Verantwortlichen offenbar auf: Seitdem sind die Zweiräder dem Wetter ausgeliefert.

Die Region Hannover baut ab Anfang kommenden Jahres neue Fahrradstellplätze an der Stadtbahnhaltestelle "Berliner Platz". Quelle: Region Hannover

Das soll sich spätestens im Frühsommer 2019 ändern. Denn derzeit schreibt die Region als zuständige Behörde die Aufträge für das Parkhaus aus, wie Abelmann mitteilt. Seinen Angaben zufolge will die Region die ersten Aufträge noch in diesem Jahr vergeben, die restlichen dann zu Jahresbeginn 2019. Dann starten – wenn die Witterung es zulässt – auch die Bauarbeiten für das abschließbare Gebäude, in dem die Räder auf zwei Ebenen einen Platz finden sollen. Hinzu kommen Stellplätze mit besonderen Bügeln für spezielle Räder wie das Lastenrad. Der Bau soll bis Juni fertiggestellt sein.

In den nächsten Monaten lässt die Region die maroden Fahrradbügel am Berliner Platz durch ein Parkhaus ersetzen. Quelle: Antje Bismark

Angebot richtet sich an GVH-Abonnenten

Mit dem Angebot wollen Region und Stadt vor allem die Pendler unterstützen, der überwiegende Teil der Stellplätze ist deshalb den GVH-Abonnenten vorbehalten, wie Abelmann sagt. Aber auch Gelegenheitsradfahrer können ihre Drahtesel überdacht abstellen. Zudem sollen Sitzgelegenheiten sowie Schließfächer geschaffen werden, wo Radler zum Beispiel ihre Kleidung wechseln können.

Beteiligt an dem Projekt ist auch der Bund – von dort kommen 470.000 Euro für beide Anlagen. Während dies bereits geregelt ist, sucht die Stadt nach Aussage von Sprecherin Juliane Stahl noch nach einem praktikablen Weg, wie die Verwaltung den Pendlern den Zugang ermöglicht. Ob Magnetkarte oder Chip, Ausgabestelle im Rathaus oder dezentral: Das werde derzeit erörtert. „Bislang war vorrangig, das geplante Vorhaben und dessen Realisierung mit der Region abzustimmen, damit den Menschen beziehungsweise den Radfahrern eine Fahrradabstell-Anlage am Berliner Platz angeboten wird. Nachdem diese Phase nun abgeschlossen ist, sollen im nächsten Schritt die Ausgestaltung der Nutzung geprüft und erörtert werden“, sagt Stahl.

Von Philipp Bader und Antje Bismark

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