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Langenhagen Seniorenbeirat wird im Januar neu gewählt
Aus der Region Region Hannover Langenhagen Seniorenbeirat wird im Januar neu gewählt
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00:20 31.08.2018
Der Beirat für rund 15.000 Senioren in Langenhagen wird im Januar von Delegierten gewählt. Quelle: dpa (Symbolbild)
Langenhagen

Der neue Seniorenbeirat Langenhagen wird am 18. Januar 2019 mit einer Delegiertenwahl neu bestimmt. Der Antrag des amtierenden Gremiums, wie bisher eine Urwahl unter allen Langenhagenern über 60 Jahren durchzuführen, wurde mit großer Mehrheit im Rat am Montag abgelehnt. Zuvor jedoch war die Debatte um die im Mai kurzfristig abgesagte Briefwahl erneut eskaliert. Der amtierenden Vorsitzenden des Seniorenbeirates, Christa Röder, wurde in der Einwohnerfragestunde das Wort entzogen. Ihr Redebeitrag habe die zulässige Zeit von drei Minuten überschritten.

Tatsächlich fühlte sich Röder nach der über Monate währenden, zuletzt im Streit geendeten Diskussion aufgerufen, die gesamte Chronologie noch einmal auszubreiten. Gehör fand sie damit jedoch nicht. CDU-Fraktionsvorsitzender Reinhard Grabowsky hielt dem Seniorenbeirat vor, die von der Politik ausgestreckte Hand nicht habe ergreifen zu wollen. Elke Zach (SPD), die zweimal zu einer interfraktionell besetzten Runde eingeladen hatte, warf Röder vor, die eigentlich erbrachte Wertschätzung seitens der Politik nicht erkennen zu wollen.

Unterstützung erfuhr Röder unter anderem durch die Linken-Ratsfrau Felicitas Weck und dem WAL-Vertreter Andreas Eilers. Dessen Gruppierung war von Zach nicht zu den Runden eingeladen worden, weil sie die politische Einstellung eines anderen WAL-Mitgliedes, das nicht im Rat vertreten ist, nicht teilen könne. Auch die AfD hatte an der Beratung nicht teilnehmen dürfen. An die Senioren richtete Zach die Ermutigung, die von der Politik erwünschte Delegiertenwahl entspreche sehr wohl einem Demokratieverständnis. Für sich selbst reklamierte Zach: „Wenn ich für eine Sache brenne, ist es mir egal, wie ich gewählt werde.“ Eilers hatte Zach zuvor vorgeworfen, sie habe mit ihrem Verhalten „demokratische Grundwerte verraten“.

Von Rebekka Neander

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