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Langenhagen Stadt versteigert am Sonnabend ihre Fundsachen
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00:29 23.04.2018
"Ladenhüter gibt es nicht. Im Laufe der Zeit wechseln alle Fundsachen irgendwann bei einer Versteigerungen den Besitzer", sagt Christian Köster, Sachbearbeiter für Fundsachen der Stadt Langenhagen. Quelle: Gabriele Gerner
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Langenhagen

 Wer mit einem neuen Fahrrad in den Frühling starten möchte, sollte sich am Sonnabend, 21. April, gleich frühmorgens auf den Weg zum Rathaus machen. Um 9.30 Uhr startet im Innenhof die Versteigerung von Fundsachen aus dem gesamten Stadtgebiet. Ab 8.50 Uhr können Interessierte die Fundsachen begutachten.

  

Allein 43 Fahrräder für Damen, Herren und Kinder warten auf neue Besitzer. Daneben sollen auch ein Fernseher, ein Rasenmäher, diverse Taschen und Mäntel unter den Hammer kommen. Sogar ein Motorroller wird angeboten – allerdings ohne Schlüssel und Fahrzeugpapiere. „Vielleicht ist ein Bastler an den Einzelteilen interessiert“, hofft Juliane Stahl, Sprecherin der Stadt Langenhagen. 

Unter den angebotenen Gegenständen ist nichts, was kürzlich gefunden wurde. „Die Aufbewahrungsfrist beträgt sechs Monate“, erklärt Christian Köster, Sachbearbeiter für Fundsachen bei der Stadt Langenhagen. Findet sich in dieser Zeit der Eigentümer, geht der Gegenstand an ihn zurück. Nach sechs Monaten kann der Finder die Fundsache ganz legal für sich beanspruchen. Hat er kein Interesse, landet der Gegenstand bei der Versteigerung. 

„Wichtig ist, dass die Bieter genügend Bargeld mitbringen, denn wir geben die Gegenstände nur gegen Barzahlung heraus“, sagt Köster. Für den Fall, dass jemand bei der Versteigerung sein lange vermisstes Fahrrad wiedererkennt, bietet Köster an, das Rad zur Seite zu stellen. „Später kann der Eigentümer dann ins Rathaus kommen und uns Beweise wie Fotos oder Quittungen vorlegen.“

Von Gabriele Gerner

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