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Nachwuchs der Unverzagten rockt die Bühne

Lehrte Nachwuchs der Unverzagten rockt die Bühne

Die Feen haben getanzt, die Zwerge gesungen und Dornröschen war putzmunter: Der Nachwuchs der Ahltener Laienspielgruppe Die Unverzagten hat am Wochenende die Bühne der Grundschule gerockt.

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Die jungen Akteure nehmen ihren wohl verdienten Beifall entgegen.

Quelle: Katja Eggers

Ahlten. Die Feen haben getanzt, die Zwerge gesungen und Dornröschen war putzmunter: Der Nachwuchs der Ahltener Laienspielgruppe Die Unverzagten hat am Wochenende die Bühne der örtlichen Grundschule gerockt. Hänsel und Gretel hatten dort zur Party eingeladen. Kommen konnte, wer wollte. Und so ließen sich die Märchenfiguren nicht lange bitten. 

Auf der Bühne wurde es entsprechend voll – und mächtig bunt, denn alle Akteure hatten märchenhafte Kostüme an und waren wunderbar geschminkt. In der 30-minütigen Rock-Revue von Peter Hansen-Korf gab es zudem viel fetzige Musik. Dazu wurde gehopst, getanzt und gesungen. Die sieben Zwerge marschierten vergnügt auf und ab und trällerten dabei, dass sie stets zu siebt aufs Klo gehen und Dornröschen total süß finden. Dornröschen wiederum sang davon, dass sie gar nicht mehr müde sei, schließlich habe sie ja „100 Jahre nur gepennt“. Und Rotkäppchens Wolf beharrte eisern darauf, dass er kein Hund sei und im Märchen sämtliche Tiere generell sehr sprachbegabt sind.

Hänsel (Max Hübener, von links), Rotkäppchen (Matilda Brauch), Marie (Svea de Haan) und Gretel (Tyra Berg) gönnen sich eine kleine Partypause

Hänsel (Max Hübener, von links), Rotkäppchen (Matilda Brauch), Marie (Svea de Haan) und Gretel (Tyra Berg) gönnen sich eine kleine Partypause.

Quelle: Katja Eggers

Die Kinder im Publikum lachte sich kringelig. Der Spaß  und die Freude am Zuschauen des farbefrohen Treibens standen in dem Stück im Vordergrund. Schon bei der Premiere am Freitag hatten die Unverzagten rund 250 Zuschauer gezählt.  Am Sonnabend war es bei zwei Vorstellungen ähnlich voll. 

Die Regisseurinnen Martina Kleinert und Elke Wiesner waren zufrieden. Mit 20 Kindern zwischen sechs und 13 Jahren zu proben, sei nicht immer ganz einfach gewesen. „Irgendwer hat eigentlich immer gefehlt“, sagte Kleinert. Weil Hauptrolle Rudi kurzfristig ausfiel, wurde spontan umbesetzt. „Rudi mussten wir in Marie umbenennen und vom ersten Zwerg spielen lassen. Der wiederum wurde durch den vierten Zwerg ersetzt. Den vierten Zwerg spielte dann eine Fee und die fehlende Fee haben wir dann aus der Kita ausgeliehen“, erzählte Kleinert lachend.

Die jungen Schauspieler meisterten den Umbesetzungsstress professionell. Sie machten ihre Sache prima und ernteten am Ende jede Menge Beifall.

Von Katja Eggers

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