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Lehrte Bolzkäfig rückt 50 Meter nach Westen
Aus der Region Region Hannover Lehrte Bolzkäfig rückt 50 Meter nach Westen
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00:18 25.06.2018
Die Pläne für den neuen Standort des Bolzkäfigs am Rand von Ahlten. Quelle: Achim Gückel
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Ahlten

Der Plan steht: Bis zum Herbst soll Ahlten den lang geforderten Bolzkäfig für Jugendliche bekommen. Doch die Anlage, für die 185.000 Euro Baukosten vorgesehen sind, wird rund 50 Meter weiter westlich entstehen als bisher geplant. Diesem Plan hat jetzt der Ortsrat zugestimmt. Nötig wurde die Änderung, weil auf dem bisher für den Bau vorgesehenen Gelände zu wenig Mutterboden über Kanälen vorhanden war. Das hatte bis dato niemand einkalkuliert.

Die Debatte um den Bolzkäfig für Ahlten dauerte weit über ein Jahr und wurde vom Ahltener Ortsrat mit großem Nachdruck verfolgt. Daher hatte die überraschende Nachricht, dass aus dem beschlossenen Standort nichts wird, für reichlich Verärgerung gesorgt. Ursprünglich sollte der Bolzkäfig zwischen dem Feuerwehrübungsplatz am Wiesengrund und dem Regenrückhaltebecken entstehen. Dort sei es jedoch unmöglich, die Fundamente für den Ballfangzaun zu legen, hieß es in der vergangenen Woche aus der Stadtverwaltung. Darauf hatte insbesondere Ortsbürgermeisterin Heike Koehler fassungslos reagiert. Von der Veränderung sei sie „,mehr als irritiert“, hatte sie gesagt.

In der Ortsratssitzung, die jetzt eigens für das Thema Bolzkäfig angesetzt worden war, gab es jedoch keine lange Diskussionen mehr. Schon nach wenigen Minuten stimmte das Gremium der Verlagerung des Baugeländes um rund 50 Meter nach Westen zu. Es müsse mit dem Thema endlich vorangehen, sagte Koehler. Schon in der nächsten Woche soll der Umweltausschuss über die Sache diskutieren, die Bauarbeiten sollen möglichst bald beginnen.

Der neue Standort hat allerdings eine Tücke: Er liegt etwas abseits. Und nun sorgen sich Ahltens Lokalpolitiker etwas darum, dass die soziale Kontrolle an dieser Stelle nicht mehr funktionieren könnte. Daher dringen sie auf eine Beleuchtung für das Gelände. Unter einem Gehweg, der vom Feuerwehrübungsplatz zum Bolzkäfig führen wird, sollen nun Leerrohre für Elektrokabel eingeplant werden. Mehrkosten erwartet die Stadt durch die Verlegung des Standorts für den Bolzkäfig nicht.

Von Achim Gückel

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