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Lehrte Mischke stellt Schülern Liebesroman vor
Aus der Region Region Hannover Lehrte Mischke stellt Schülern Liebesroman vor
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16:29 20.06.2018
Eigentlich ist Susanne Mischke als Krimiautorin bekannt. Doch nun hat sie ihren ersten Jugendroman mit einer Liebesgeschichte geschrieben - und ein bisschen Kriminalität zum Thema Cyber-Mobbing. Quelle: Oliver Kühn
Lehrte

Die junge Jill lernt auf einem Festival zufällig den bei Mädchen angesagten Nachwuchsmusiker Ray kennen. Das missfällt einigen weiblichen Fans, die daraufhin heimlich Handyfotos mit Hasskommentaren ins Internet stellen – und schon ist Susanne Mischke mittendrin in ihrem neuen Roman „Don’t Kiss Ray“. Für die als Krimiautorin bekannt gewordene 57-Jährige ist es ihre erste Liebesgeschichte für Jugendliche. Romeo und Julia im Zeitalter von Youtube und Instagram sozusagen. Aber ein bisschen Kriminalität ist mit dem Thema Cyber-Mobbing doch enthalten. Davon konnte sich der siebte Jahrgang der Realschule bei einer Lesung in der Stadtbibliothek überzeugen.

Liebesromane seien derzeit angesagt, habe ihr Verlag ihr gesagt. „Und ich probiere gerne was Neues aus“, meint Mischke. Bei der Ankündigung an die Jugendlichen, dass es sich um eine Liebesgeschichte handelt, geht ein „oh“ mit grinsenden Blicken zum Nachbarn durch die Reihen. Dann beginnt Mischke zu lesen. Sie hat offensichtlich gut recherchiert, denn der Jugendslang kommt ganz gut rüber: Fabienne brezelt sich auf, Jill sieht ohne Schminke aus wie hingerotzt, ein Lebensgefühl kann man nicht downloaden, und Paul trinkt gern Wodka-Wurstwasser.

Dass Hauptfigur Jill bei jeder Gelegenheit „Rot wie eine englische Telefonzelle“ wird, ist noch so eine Beobachtung Pubertierender. Und dass Jugendliche zudem gern tuscheln, ist auch in der Stadtbibliothek bisweilen nicht zu überhören. Leiterin Ingrid Klug erhofft sich von dem Angebot denn auch, dass die Schüler mit dem Buch zum Lesen angereizt werden. Oder erfahren, wie man mit Hass-Mails umgehen kann.

Als die Leseprobe beendet ist, heißt es Feuer frei für Fragen. Und statt betreten zu Boden zu blicken, wie man es vielleicht erwartet hätte, wollen die Realschüler tatsächlich einiges wissen. Wie lange hat sie für ihr Buch gebraucht? „Ein halbes Jahr.“ Warum ist sie Autorin geworden? „Das hat sich ergeben, weil ich nach der Geburt meines ersten Sohnes viel Zeit hatte.“ Geschichten habe sie schon immer gern geschrieben – schon zu Zeiten, als es noch kein Internet gab. Inzwischen sind daraus fast 30 Bücher geworden.

Von Oliver Kühn

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