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Lehrte Auefüchse haben jetzt ein zweites Domizil
Aus der Region Region Hannover Lehrte Auefüchse haben jetzt ein zweites Domizil
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12:36 24.10.2018
Marie (von links), Leni, Brigitta Mohler, Jana und Juna schauen sich ein Buch an. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
Steinwedel

Die Elterninitiative Auefüchse hat einen zweiten Standort für die nachschulische Betreuung der Grundschüler aus Steinwedel eröffnet –und damit auf die immer länger werdende Warteliste reagiert. Im ehemaligen Honigladen an der Dorfstraße 34 kümmert man sich nun um elf Kinder. Mittlerweile hat die Elterninitiative ihr neues Domizil auch den Ortsräten Aligse und Steinwedel vorgestellt. Die Politiker zeigten sich angetan.

„Wo drückt noch der Schuh“, wollte Martin Schiweck, CDU-Mitglied des Ortsrates Aligse, bei der Besichtigung wissen. „Alles ist gut. Wir warten lediglich darauf, dass die Kinder das Außengelände nutzen können“, berichtete Vereinschefin Vera Claudine von der Heyden. Zudem sei der Verein der Stadt dankbar, dass sie das Vorhaben unterstütze – wie auch bereits in der Aueschule.

Bereits vor drei Jahren hatte die Aueschule in Aligse und Steinwedel als letzte Grundschule im Stadtgebiet ein nachschulisches Angebot einführen können – dank der Elterninitiative. Damals war es das erste Angebot seiner Art in Aligse. „Gestartet sind wir im ersten Jahr mit sieben Kindern“, erinnert sich Anne Kaaden, stellvertretende Vorsitzende des Vereins. Kurz danach seien alle 20 Plätze belegt gewesen. Und weitere Anfragen folgten. „Bis zu zehn Familien mussten wir absagen“, sagt Kaaden. Das sei der Anstoß gewesen, eine weitere Gruppe zu öffnen.

Mit dem neuen Standort ist nun die Arbeit viel einfacher geworden. „Kinder aus Steinwedel werden direkt im Ort betreut und gehen, wenn sie möchten, allein nach Hause“, erzählt Erzieherin Brigitta Mohler. So würden die Mädchen und Jungen selbstständiger. „Jetzt sind auch alle eine halbe Stunde früher da, und sie können gleich mit dem Mittagessen beginnen“, nannte Mohler weitere Vorteile des zweiten Standorts. Zudem gibt es in dem früheren Honiggeschäft einen großen Aufenthaltsraum, in dem das Essen aufgetischt wird und die Hausaufgaben erledigt werden. „Wer fertig ist, kann dann in einem anderen Raum spielen“, sagt die Erzieherin. Auch die achtjährige Juna findet die neuen Räume gut: „Hier ist es viel besser und viel größer.“

Im ehemaligen Honigladen in Steinwedel wird nun eine zweite Gruppe der Auefüchse betreut. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

Die Steinwedeler Grundschüler werden nach dem Unterricht ab 13.15 Uhr dreimal die Woche bis 15 Uhr und zweimal bis 16 Uhr von zwei Erziehern an beiden Standorten betreut. Zum Betreuungskonzept der Auefüchse gehört auch, am Donnerstag und Freitag nach Schulschluss gemeinsam in den Wald zu gehen. „Für die beiden Tage haben wir mit einem Bäcker einen Kooperationsvertrag, der für die Kinder Picknick-Pakete packt“, sagt Kaaden: „Die Mädchen und Jungen speisen gemeinsam im Wald und spielen anschließend in der Natur.“

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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