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Lehrte Lehrte Süd: Neue Mensa nimmt Betrieb auf
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17:10 25.10.2018
Tim bedient sich an der Salatbar und wählt geraspelte Möhren. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
Lehrte

Es ist 13.15 Uhr. Die Fünftklässler warten geduldig vor der Eingangstür, bis Lehrerin Laura Lohrke eintrifft. Erst dann betreten alle gemeinsam die neue Mensa am Schulstandort Lehrte Süd. Am Donnerstag gibt es zwei Gerichte zur Auswahl: Kartoffelpuffer mit Apfelmus oder Nudeln mit weißer Soße. Pro Essen zahlen die Schüler 3,45 Euro. Meike Stoll gibt den Kindern das Essen am Tresen aus. Schülerin Giselle entscheidet sich für die Kartoffelplätzchen. „Die schmecken richtig gut“, lobt die Zehnjährige das Essen. Auch Emely und Samira essen in der neuen Mensa gern. Mitschüler Tim bedient sich derweil an der Salat-Bar und befüllt sein Schälchen mit geraspelten Möhren. „Ich mag Salat sehr“, sagt der Elfjährige.

Die neue Mensa steht auf der Fläche der abgebrannten Turnhalle und ist für die nächsten drei Jahre ein Provisorium. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
Giselle stärkt sich für den Nachmittagsunterricht mit Kartoffelpuffern. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
Fünftklässler der IGS und einige Realschüler essen in der neuen Mensa. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier

„Wir sind froh, dass die Schüler sich nun für den Nachmittagsunterricht stärken können“, sagt IGS-Schulleiter Bernhard Mellentin am Donnerstag bei der Besichtigung der neuen Mensa an der Südstraße. Aus zehn Containern ist die neue Mensa fertiggestellt worden, seit ein paar tagen ist sie in Betrieb. Der Esssaal ist ein Provisorium, das auf dem Gelände der abgebrannten Sporthalle steht. Er verfügt über 70 Sitzplätze und ist auf 160 Schüler in zwei Schichten ausgerichtet.

Das Konzept habe eine Arbeitsgruppe erarbeitet, berichtet Mellentin. Mit am Tisch haben Vertreter der Stadt, Realschule und IGS sowie Eltern und Lehrer gesessen. „Mit im Boot ist auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsberatung", berichtet der Schuleiter. Das Konzept sieht langfristig vor, dass alle Schüler verpflichtend essen – zumindest Fünft- und Sechstklässler. Caterer ist René Bremer, der auch die Mensa des Gymnasiums an der Friedrichstraße betreibt. „Aktuell geben wir 70 Essen aus, Ziel sind 100 Portionen", sagt der Koch. Laut Realschulleiter Markus Böhm gehen derzeit sieben Realschüler in der neuen Mensa essen. „Durch die Mund-zu-Mund-Propaganda steigert sich die Zahl bestimmt", vermutet Böhm. Seine Schüler können frei wählen, ob sie die Mensa nutzen oder nicht.

Weil die IGS Schritt für Schritt an der Südstraße wachsen soll, benötigt die Ganztagschule auch eine Mensa. Diese ist am Donnerstag offiziell in Betrieb genommen worden. Im Sommer sind die Fünftklässler am Standort Lehrte-Süd eingeschult worden. Die IGS Lehrte beherbergt am gleichen Standort auch schon die Oberstufe – die Klassen elf bis 13. Im Hämelerwald hingegen sind die Jahrgänge sechs bis zehn untergebracht. Jahr für Jahr kommt an der Südstraße ein Jahrgang dazu. Dafür wächst jährlich die Oberschule in Hämelerwald, die bereits Schüler dort beherbergt.

Derweil gehen die Planungen für die Neu- und Umgestaltung des gesamten Schulzentrums Lehrte Süd weiter. „Zunächst ist eine Gebäudebewertung geplant, um festzustellen welcher Komplex bleiben darf, und welcher nicht“, sagt Eckhard Otto, städtischer Fachdienstleiter für Schulen und Sport. Die meisten Gebäudeteile stammen vom Ende der Sechziger- oder dem Anfang der Siebzigerjahre. „Wir müssen schauen wo sich eine Sanierung lohnt oder nicht und wie teuer diese sein wird“, erläutert der Fachdienstleiter. Lediglich das Schulgebäude in dem die Realschule derzeit untergebracht ist, bleibe so bestehen. Wo allerdings die neue Mensa, die laut Otto vermutlich in drei Jahren fertig sein könnte, am Ende bebaut werde, stehe noch nicht fest. „Der Standort sollte aber für alle zentral erreichbar sein“, sagt er.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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