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Lehrte Lehrte: Selbstlernzentrum ist ein Wunsch
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16:48 12.07.2018
Ob im Schulzentrum Lehrte-Süd ein gemeinsamer Neubau für die IGS und Realschule nötig ist, wird derzeit geprüft. Quelle: Hiller (Archiv)
Lehrte

Das Schulzentrum Lehrte-Süd muss wegen des Umzugs der Integrierten Gesamtschule (IGS) umgebaut und erweitert werden. Doch wie soll das gemeinsame Raumprogramm für die IGS und die Realschule aussehen und ist dafür ein Neubau notwendig? Eine Planungsgruppe aus Vertretern der Stadt und der Schulen unter Leitung eines Architekturbüros hat dafür nach Bereisungen zu modern gestalteten Schulen etwa in Wolfsburg, Braunschweig und Hamburg Ideen vorgelegt. Nach den Sommerferien Ende August soll die endgültige Entscheidung fallen.

Zwei verschiedene Schultypen haben unterschiedliche Anforderungen – doch das scheint in Lehrte offenbar kein Problem darzustellen. „Es gibt mehr Gemeinsamkeiten als je erhofft“, sagte Prof. Kay Marlow von Mosaik Architekten bei der Vorstellung im Schulausschuss. Einige bereits verwirklichte Ideen kann sich das Gremium auch für Lehrte vorstellen. Dazu gehört etwa die zentrale Eingangshalle in der Gesamtschule Braunschweig. Diese hat eine breite Bühnentreppe, sodass sie auch wie eine Aula oder ein Forum für Veranstaltungen und Aufführungen für bis zu 600 Personen genutzt werden kann.

In Hamburg haben der Planungsgruppe die sogenannten Klassen-Cluster gefallen. Dabei wird ein gesamter Jahrgang auf einer Ebene zusammengefasst: Klassenräume, Lehrerzimmer und Toiletten öffnen sich zu einer gemeinsamen Zone. Dies favorisiert die IGS. Auch ein gemeinsamer Verwaltungstrakt sowie Mensa, Cafeteria und eventuell auch eine Bücherei sprach die Mitglieder an. Aber auch eher ungewöhnliche Maßnahmen wie eine gut einsehbare Garderobe innerhalb der Klassenzimmer fanden Anklang.

Doch man muss oft gar nicht in die Ferne schweifen, um gute Ideen übernehmen zu können. Das wurde beim Besuch der Kooperativen Gesamtschule Sehnde (KGS) deutlich, mit 1750 Schülern eine der größten weiterführenden Schulen Niedersachsens. „Das dortige Selbstlernzentrum wäre ein Wunsch von uns“, sagte Marlow. Dort seien Computerarbeitsplätze, die Bücherei und das zentrale Lehrerzimmer miteinander zu einem Bereich verschmolzen.

Im Schulausschuss kamen die Vorstellungen überwiegend gut an. „Ich bin erfreut über die gute Kooperation der Schulen und die Flexibilität der Pläne“, sagte SPD-Fraktionschef Bodo Wiechmann. Er merkte aber an, dass die Schulen vermutlich auch mit Kompromissen werden leben müssen. Ähnlich äußerte sich CDU-Ratsherr Reneé-Michael Friedrich: „Von der Funktionalität her sind die Pläne ansprechend.“ Er fragte aber nach, ob dafür ein Neubau nötig sei. Das werde derzeit gerade geprüft und der Bestand untersucht, teilte Werner Stakemann vom Fachdienst Gebäudewirtschaft mit. Am 30. August soll der Schlussbericht dem Schulausschuss vorgelegt werden.

Von Oliver Kühn

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