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Lehrte Grandiose Musik-Comedy: Die Lehrter singen mit
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00:18 27.10.2018
Flugeinlagen am Klavier: Stenzel und Kivits im Lehrter Kurt-Hirschfeld-Forum. Quelle: Susanne Hanke
Lehrte

Ihr Repertoire scheint unerschöpflich, ihre Persiflagen auf die Welt der klassischen Oper ist grandios, und wenn sie es wollen, dann wird sogar ein schnöder Lautsprecher ein ziemlich lebendiges Gerät. Am Dienstagabend ist das Musik-Comedy Duo Stenzel und Kivits im Kurt-Hirschfeld-Forum aufgetreten. Die Zuschauer erlebten einen mehr als munteren Abend.

Zum Beispiel bei der Sache mit dem Lautsprecher: Der hieß „Caruso“, und wer Lust hatte, konnte ihm sogar die Hand schütteln oder ein Selfie mit ihm machen. Außerdem gelang es den genialen Chaoten auf der Bühne, den gesamten Saal in einen klassischen Chor zu verwandeln. Und während das Publikum noch sang, entschwanden die beiden Protagonisten ganz heimlich, still und leise.

Vorher hatten Stenzel und Kivits jedoch ein musikalisches Feuerwerk gezündet, bei dem die Notenblätter Feuer fingen und der Kopf von Tenor Stenzel zu rauchen begann. Einmal losgelassen, war das Duo nicht mehr zu stoppen. Und seine Instrumente auch nicht. Da wackelte der Notenständer im Takt, das Piano stand hochkant oder legte sich schlafen und Tenor Stenzel gab den „Fliegenden Holländer“. Neben der Flugakrobatik zeigte sich Stenzel ebenso begabt im Hochziehen seiner Augenbrauen – und zwar im Takt zu Mendelssohn-Bartholdys „Lied ohne Worte“. Da hatte die wunderbar sonore Stimme des Tenors eine wohlverdiente Pause, nachdem er den Rekord im Singen einer Arie in nur einer Minute fast geschafft hätte und dafür mit tosendem Applaus des Publikums belohnt worden war.

So klingt eine Oper auf holländisch: mit einer Käselaib-Flöte und einem Holzschuh-Vibraphon bringen Kivits und Stenzel die "Tulpen aus Amsterdam" ins Kurt-Hirschfeld Forum. Quelle: Susanne Hanke

Spaß hatten die Gäste aber auch mit dem zauseligen Kivits, der sich ebenso schnell in Beethoven wie in Elton John verwandelte. So schummelte sich in die klassische Opernauswahl auch das Pop-Element. Wie sich aber eine Oper auf holländisch anhört, das gaben die beiden Profis der klassischen Musik mit einer sehr bekannten Schlagermelodie zum Besten. Ihr Instrumentarium gestaltete sich dazu ebenso landestypisch: Mit einer Käselaib-Flöte sowie einem Holzschuh-Vibraphon intonierten sie wahrlich meisterhaft „Tulpen aus Amsterdam“.

Von Susanne Hanke

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