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Neustadt Azubis erzählen von ihren Beruf
Aus der Region Region Hannover Neustadt Azubis erzählen von ihren Beruf
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00:45 25.04.2018
Nico Magers (rechts) ist bei der Tischlerei Strecker im dritten Lehrjahr, mit ihm lernen Lukas Dengg (links) und Praktikant Sardar Haidari. Quelle: Kathrin Götze
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Mariensee

 Sie sind zufrieden mit ihrer Berufswahl: An den Robby-Ständen der verschiedenen Firmen sind etliche Auszubildende im Einsatz, auch um jungen Besuchern von ihren Erfahrungen zu berichten. Wir haben einige von ihnen gefragt, warum sie sich für ihre Ausbildung entschieden haben und ob die Berufserfahrungen ihren Erwartungen entsprechen.

Nico Magers wusste schon früh genau Bescheid, was ein Tischler so tut: Sein Vater hat ihn schon als Kind oft mit in die Werkstatt genommen. Jetzt ist der 18-jährige aus Stolzenau fast durch mit seinem dritten Lehrjahr bei Firma Strecker im Gewerbegebiet Neustadt. Die Arbeit und die Stimmung im Betrieb gefallen ihm gut, wie er sagt – nur die Anfahrt sei anfangs problematisch gewesen. „Mit 16 hatte ich nur den Motorradführerschein. Da ist man von Stolzenau nach Neustadt rund eine Stunde unterwegs.“ Die Arbeit mache ihm nach wie vor Freude, sagt Nico. „Und wenn ich manchmal denke, jetzt könnte ich gemütlich im Büro sitzen, geht das schnell wieder weg“, sagt er. „ich brauche einfach die Bewegung.“

Alena Schmedes absolviert ein duales Studium bei der Stadtverwaltung Neustadt. Quelle: Kathrin Götze

In Büros ist Alena Schmedes vielfach unterwegs. Sie absolviert aktuell ein duales Studium bei der Stadtverwaltung Neustadt, danach wird sie als Stadtinspektor-Anwärterin vielseitig einsetzbar sein. Aktuell ist sie in der Personalabteilung eingesetzt. Zuvor hat die 23-jährige als Veranstaltungskauffrau gearbeitet, „das kann man ja in sachen Stadtmarketing auch ganz gut gebrauchen“,  schätzt jetzt die geregelten Abläufe und den sicheren Job: „Ich bin ziemlich bodenständig und finde es auch gut, dass ich von Eilvese aus nur einen kurzen Weg zur Arbeit habe“, sagt die junge Frau noch und drückt einer Passantin das Faltblatt über Karrieremöglichkeiten in der Verwaltung in die Hand.

Marie Hofmann lässt sich in der Raiffeisen-Volksbank Neustadt zur bankkauffrau ausbilden. Quelle: Kathrin Götze

Über kurze Wege zur Arbeit freut sich auch Marie Hofmann. Die 20-Jährige aus Mariensee lernt bei der Raiffeisen-Volksbank Neustadt, hat auch schon in der Filiale im eigenen Dorf gearbeitet, jetzt ist sie im Nachbardorf Hagen tätig. „Mir war es besonders wichtig, mit Menschen zusammen zu arbeiten“, sagt sie zum Berufswunsch Bankkauffrau. „Hier bekomme ich eine gute kaufmännische Ausbildung, eine Grundlage, um weiter zu kommen – hier oder woanders“, sagt sie.

Manuel Thiele hat vor zwei Jahren bei Famila die ausbildung zum Einzelhandelskaufmann abgeschlossen. Quelle: Kathrin Götze

Alles richtig gemacht hat Manuel Thiele, als er vor fünf Jahren mit der Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann bei Famila begonnen hat, davon ist der 25-Jährige überzeugt. „Ich hatte mich bei mehreren Firmen beworben. Famila ist herausgestochen, weil man merkt, dass sie viel Wert auf ihre Azubis legen“, sagt Thiele. In der Ausbildung habe er viele zusätzliche Seminare erhalten, etwa in Sicherheitsfragen. „Sogar ein Knigge-Seminar war dabei.“ Den Kontakt mit den Kunden schätzt Thiele ebenso wie die körperliche Aktivität – und das Gefühl, das Vertrauen des Arbeitgebers zu genießen. „Nach der Ausbildung bin ich gleich übernommen worden und habe schnell eine eigene Abteilung bekommen – den Getränkemarkt.“

Von Kathrin Götze

Ein brennendes Auto musste die Feuerwehr in der Nacht zu Sonntag auf einem Feldweg zwischen Basse und Suttorf löschen. Warum der Wagen in Flammen stand, ist nicht geklärt, die Polizei ermittelt. 

25.04.2018

Ein Streit zwischen zwei Familien ist am Sonnabend gegen 17 Uhr in Neustadt eskaliert: In einem Café an der Marktstraße gingen fünf Männer aus zwei verschiedenen Familien aufeinander los. Auch Messer waren im Spiel: Vier der Männer zogen sich leichte Stich- und Schnittverletzungen zu.

25.04.2018

33 Jahre Robby in Mariensee? Da darf man als Gast ruhig ein paar Geschenke mitbringen. Jan Sedelies hatte das nicht vergessen – der Sack der Geschenke war am Sonnabend randvoll. Der HAZ-Marketingredakteur hatte erstklassige Preise für erstklassige Kenner des Neustädter Landes mitgebracht.

24.04.2018
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