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Neustadt Bataillon 33 feiert 60-jähriges Bestehen
Aus der Region Region Hannover Neustadt Bataillon 33 feiert 60-jähriges Bestehen
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12:59 25.06.2018
In Vorführungen wurde der neue Schützenpanzer Puma präsentiert: Bei Bedarf können sechs Infanteristen absitzen, bleiben aber mit moderner Kommunikationstechnik mit dem Panzer verbunden. Quelle: Thomas Tschörner
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Luttmersen

Das Panzergrenadierbataillon 33 hat am Sonnabend in der Wilhelmstein-Kaserne in Luttmersen 60-jähriges Bestehen gefeiert. Rund 1000 Besucher, darunter auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Hendrik Hoppenstedt, konnten sich Fahrzeuge und Vorführungen anschauen, für Kinder gab es eine Hüpfburg und Ponyreiten. Das Bataillon sei eines der ältesten der Bundeswehr, und aktuell mit dem neuen Schützenpanzer Puma auch eine der am modernsten ausgestattesten Einheiten, sagte Generalleutnant Carsten Jacobson, Kommandeur Einsatz und Stellvertreter des Inspekteurs des Heeres.

1958 war das Bataillon als Panzerbataillon aufgestellt worden. Nach 57 Jahren wurde es 2015 für wenige Minuten außer Dienst und als Panzergrenadierbataillon neu aufgestellt. Jacobson, der von 1995 bis 1997 Kommandeur des Bataillons war, nannte das 60-jährige Bestehen einen guten Anlass, um Familien, Freunde, ehemalige Soldaten von 33 und die Bevölkerung in die Kaserne einzuladen. Der neue Schützenpanzer Puma stelle einen radikalen Systemwechsel im Vergleich zum Vorgängermodell Marder dar, nicht zuletzt wegen der digitalen Kommunikationsmittel. So ist etwa der Führer des aus sechs Soldaten bestehenden Infanterietrupps, die den Panzer zum Kämpfen verlassen können, mit einem kleinen Computer ausgestattet, über den er in engem Kontakt mit der dreiköpfigen Kernbesatzung des Schützenpanzers bleibt. „Das bedeutet Ausbildung, Ausbildung, Ausbildung“, sagte Jacobson.

Derzeit verfügt das Bataillon über 30 Puma von geplant 44, sagte der Presseoffizier Hauptmann Maximilian Kohl. Eine Fahrzeughalle für die Panzer sei fertig, eine weitere in Bau. In Luttmersen laufe die Ausbildung für die Feldwebelanwärter des Heeres auf dem Schützenpanzer. Personell habe des Bataillon rund 80 Prozent der Soll-Stärke von 646 Soldaten.

Die Besucher zeigten sich von den Fahrzeugen beeindruckt, und auch die Fahrvorführungen der Schützenpanzer stießen auf großes Interesse. Der stellvertretende Bataillonskommandeur Major Kim Feilcke zeigte sich mit der Besucherzahl zufrieden. Zum Abschluss wurde auch ein Leopard 2 präsentiert. General Jacobson ließ es sich nicht nehmen, an Bord zu gehen und mit dem Kampfpanzer einen Kombi zu überrollen. „Das spürt man schon“, sagte Jacobson. Es gebe durchaus einen Ruck. Es sei ein Mythos, dass ein Panzer einen Personenwagen zu Schrott fahre, ohne dass die Besatzung es merke.

Von Thomas Tschörner

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