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Neustadt Hotel Zum Damhirsch nimmt wieder Fahrt auf
Aus der Region Region Hannover Neustadt Hotel Zum Damhirsch nimmt wieder Fahrt auf
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18:52 12.07.2018
Elena Schneider und ihre Familie haben das Hotel Zum Damhirsch im Februar übernommen –die Chefin kocht dort selbst. Quelle: Kathrin Götze
Bordenau

Dieses Mal soll es gelingen: Mit neuen Eigentümern ist das Hotel Zum Damhirsch an der Bundesstraße 6 im Februar an den Start gegangen, und es kommt langsam wieder ins Rollen, wie Chefin Elena Schneider erfreut berichtet. „Die Mund-Zu-Mund-Propaganda setzt sich langsam durch – am Dienstag waren wir sogar ausgebucht.“ Gemeinsam mit ihrem Sohn Edgar und ihrem Mann Alexander hat sie das Haus übernommen, führt es nun als Familienbetrieb. Nachdem der langjährige Wirt Horst Kempf Ende 2016 in den Ruhestand gewechselt war, hatten die neuen Pächter es zunächst nicht nach Wunsch betrieben, schließlich war es auch eine Weile geschlossen..

„Wir arbeiten jetzt daran, die Kundschaft zu pflegen und die Einrichtung Stück für Stück zu modernisieren. Da gibt es einiges zu tun“, sagt Wirtin Schneider. Die gelernte Köchin bewirtschaftet auch das Restaurant, in dem es, ganz traditionsgemäß, Wildgerichte und Gutbürgerliches gibt. „Die Speisekarte ist nicht so groß, ich koche alles selber“, sagt sie. Für die Hotelgäste gibt es zum Frühstück frische Wachtel- und Hühnereier aus Schneiders Geflügelgehege hinter dem Haus. „Nebenan hält Herr Kempf noch sein Damwild, da haben wir einen richtigen kleinen Zoo zusammen“, sagt Schneider lachend.

All das kommt bei einer zunehmenden Zahl von Gästen gut an, wie sie berichtet. Das Restaurant öffnet täglich außer montags und bewirtet zunehmend auch Gäste und Gruppen aus der näheren Umgebung. „Wenn einer zum Ausprobieren da war, kommt er danach mit Freunden wieder, so funktioniert das“, schildert die Wirtin erfreut.

Auch Gasthaus Beermann hat Nachfolger

Auch in Dudensen ist die Zukunft des Dorfgasthauses gesichert: Jendrik Homeyer, 28, hat sich mit den Inhabern Heike und Raimund Wetscheck geeinigt, das Gasthaus Beermann weiterzuführen. Damit lassen sich die Beteiligten angemessen Zeit: Homeyer will im nächsten Jahr dort zunächst als Mitarbeiter einsteigen, erst im Folgejahr das ganze Gasthaus übernehmen. „So haben wir einen fließenden Übergang“, sagt der gelernte Koch.

Jendrik Homeyer will das Gasthaus Beermann in Dudensen übernehmen. Quelle: privat

Er ist im Nachbardorf Hagen aufgewachsen, hat seit der Ausbildung schon Erfahrungen in etlichen Betrieben gesammelt, noch ist er im Kokenhof in Großburgwedel tätig. Ihm sei es wichtig, das Gasthaus Beermann auf traditionelle Weise weiterzuführen, betont er: „Ich mochte es schon immer sehr.“ Und mit einem Lächeln fügt er hinzu: „Und dann klappt es auch noch mit meinem Vorsatz: Ich wollte mich mit 30 Jahren selbstständig machen.“

Von Kathrin Götze

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