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Neustadt KGS Neustadt stellt Klassenräume der Zukunft vor
Aus der Region Region Hannover Neustadt KGS Neustadt stellt Klassenräume der Zukunft vor
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00:43 26.04.2018
Schulleiter Tobias Hunfeld und Innenarchitekt Rüdiger Peglow stehen vor einem digitalen Whiteboard, dass die herkömmliche Tafel ersetzt. Quelle: Benjamin Behrens
Neustadt

 „Wenn Sie meine Stimme hören, merken Sie sich bitte das Echo“, sagt Tobias Hunfeld, Schulleiter der Kooperativen Gesamtschule Neustadt (KGS). Nach zwei Jahren der Planung, Vorbereitung und einer auf die Ferien verteilten Bauphase, sind zwei Klassenräume der KGS von Grund auf modernisiert, gelten dort jetzt als „Musterklassenräume“. Am Montag hat die Schule sie mit Gästen eröffnet.

Nach dem Umzug in Raum 144 ist klar, was Hunfeld meinte. Der leichte Hall ist verschwunden, die Stimme des Schulleiters trägt durch den Raum. Spezielle Platten an Wänden und Decke verbessern die Akustik. Ein dämpfender, haltbarer Bodenbelag, neue Stühle, weiße Magnettafeln an allen Wänden und frische grüne Farbe ergänzen den Wandel. 

Innenarchitekt Rüdiger Peglow und Thomas Völkel, Fachdienstleiter Immobilien der Stadt, haben das Konzept für die beiden Räume zusammen entwickelt. „Wir haben uns viel Mühe gegeben mit der Auswahl der Materialien“, sagt Völkel. 

Digitale Tafel lässt viele Fernseher alt aussehen

Das Herzstück ist ein digitales Whiteboard. Vorbei sind die Zeiten, in denen Kreidestaub und klassische grüne Tafeln den Unterricht bestimmen. Stolze 85 Zoll Bilddiagonale, also etwa 215 Zentimeter, lassen die meisten heimischen Fernseher winzig wirken. Ein direkt darüber angebrachter Beamer projeziert die Oberfläche eines Windows-Computers, auf dem eine speziell konzipierte Software läuft. Lautsprecher sind auch vorhanden.

Die Software ist mächtig und hat ihre Tücken

Die Software für die Tafel ist vielfältig einsetzbar, hat aber ihre Tücken, wie der technische Schulassistent Jörg Breuer schnell merkt. „Warum ist denn die Bedienleiste da unten“, fragt Breuer verwundert, als er demonstrieren will, was alles möglich ist. Samira hingegen hat die Digital-Tafel schon verinnerlicht. Die Schülerin der Klasse 6R1 zeigt, dass eine Messgerät im Beamer erkennt, wenn Stifte oder sogar Finger auf der Tafel schreiben und die Nutzeroberfläche bedienen, als sei sie ein Tablet-Computer. Rund 27.000 Euro hat die Modernisierung jeweils pro Raum gekostet. Die neue Einrichtung soll für eine Weile erprobt und wohl auch in anderen Räumen umgesetzt werden.

Auch weitere Räume sollen modernisiert werden

Geschichts- und Klassenlehrer David Bremermann unterrichtet im Raum 144, der ebenfalls angepasst wurde. „Es hat relativ lange gedauert, bis alles fertig war“, sagt Bremermann. Aber nach und nach lässt sich das Gerät offenbar gut in den Unterricht einbinden. „Es macht Spaß. Ich habe den Kinder einen Film gezeigt über Ritter und Burgen. Dazu haben wir dann ein Quiz entwickelt.“ Was die Schüler zu ihrem neuen Klassenraum sagen? „Super!“, ertönt es einstimmig. 

Von Benjamin Behrens

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