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Neustadt Lex Aldi im Neustädter Auenland
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00:32 07.11.2014
Der Lebensmitteldiscounter will seinen bisherigen Markt an der Erika-Najork-Straße mit einem Neubau ersetzen. Quelle: Symbolbild
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Neustadt

Als „Lex Aldi“ sorgte 1986 eine Entscheidung der damaligen Bundesregierung für Aufsehen: Die nämlich verzichtete überraschenderweise auf lange angedrohte Schritte gegen den Trend zu Einwegverpackungen. Aldi und andere Discounter waren nicht unzufrieden.

Die „Lex Aldi“ 2014 in Neustadt scheint dagegen stichhaltig begründet. Die Stadtplanung schreibt in einer Drucksache an den Rat von „strategischen Zielen“ der Kommune, die mit den Plänen des Discounters konform seien. „Die Sicherung der Nahversorgung der Bevölkerung in direktem Wohnumfeld ist ein städtebauliches Ziel“, so heißt es in der Drucksache. Und weiter: So werde auch das Konzept „Neustädter Land - Familienland“ unterstützt.

Aldi will seinen bisherigen Markt an der Erika-Najork-Straße (westlich von der Nienburger Straße abzweigend) mit einem Neubau ersetzen. Moderner soll der neue Markt sein, großzügiger angelegt, aber auch mit mehr Platz: statt 750 Quadratmetern Verkaufsfläche später bis zu 1000. Dazu muss der Bebaungsplan geändert, die Baugrenze in Richtung Nienburger Straße verlegt werden. „Allgemeine Ziele sind die Stärkung des Nahversorgungszentrums Auenland“, urteilt die Verwaltung. Angestrebt werde ein „beschleunigtes Verfahren“, um zügig Planungsrecht zu erlangen. Aldi soll im Frühjahr mit dem Bau beginnen können.

Der Discounter Aldi will seine Filiale an der Nienburger Straße neu bauen. Die Verwaltung zeigt sich in der Planung großzügig.

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