Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Neustadt Autor Ingo Siegner soll zu Kulturtag locken
Aus der Region Region Hannover Neustadt Autor Ingo Siegner soll zu Kulturtag locken
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 29.08.2018
Wie alles begann: Ingo Siegner erzählt im Schloss Landestrost von der Geburtsstunde des kleinen Drachen Kokosnuss Quelle: Mirko Bartels
Neustadt

Wenn Ingo Siegner eine Lesung hält, wird daraus eine Ein-Mann-Theateraufführung. Der Autor und Illustrator hat im Schloss Landestrost das neueste Buch seiner erfolgreichen Figur „Der kleine Drache Kokosnuss“ vorgestellt.

Gut 150 junge und ältere Gäste hat Siegner im Schlosssaal in die Welt des kleinen Helden mit der Baseball-Mütze entführt. Gekonnt bindet er sein Publikum in die Lesung ein. „Ich erzähle euch jetzt erstmal die Geschichte, wie Kokosnuss aus seinem Ei geschlüpft ist und zu seinem Namen kam“, sagt der 1965 in Hannover geborene Autor. Mimik und Gestik spielen bei dem, was dann auf der Bühne folgt, eine ebenso große Rolle wie die Geschichte selbst.

Liebevoll lässt er die einzelnen Charaktere mit dem Zeichenstift auf dem Flipchart entstehen – und belebt sie gleichzeitig mit seinem ganzen Körper. Blitzschnell betreten Drachenopa und -vater die weiße Bühne, bevor der Hauptakteur auf dem Papier entsteht – erstmal noch versteckt in seinem Ei. Die kleinen Zuschauer hängen an Siegners Lippen und verfolgen jede seiner Bewegungen gebannt – von denen es viele gibt. Denn es ist anstrengend, als kleiner Drache auf die Welt zu kommen. Ein wenig ruhiger wird es dann bei der Buchvorstellung von „Der kleine Drache Kokosnuss und der Zauberschüler“.

Der Autor erklärt nebenher auch, dass er für ein Buch mit Text und Zeichnungen immer rund drei oder vier Monate braucht, und wie seine Lektorin manchmal in die Texte eingreift, wenn sie etwas nicht verstanden hat. Für alle die ein eigenes Kokusnuss-Buch mitgebracht haben, gibt zum Schluss noch eine Signierstunde. Entgehen lassen will sich das keiner. In einer langen Reihe warten die Fans auf ihr persönliches Autogramm.

Die attraktive Auftaktveranstaltung hat Neustadts Kulturnetzwerk als Lockmittel gedacht: Mit der Lesung fiel am Sonnabend der Startschuss zur Anmeldung für den zweiten Interkulturellen Tag „Neu(e)StadtKultur“, der am Sonnabend, 22. September, stattfindet. In acht Workshops können dann neu Zugezogene und Langzeit-Neustädter kreativ miteinander arbeiten, um sich so kennen zu lernen.

Trommeln, Kochen, ein Handarbeits-Café, Linoldruck, Geschichten erzählen, Rap, Kalligraphie und Smartphone-Fotografie gehören zum Workshop-Angebot, auch für Kinder gibt es offene Workshops, für die keine Anmeldung erforderlich ist. Die Faltblätter mit den Angeboten liegen aus, etwa in der Tourist-Info, im Café Vielfalt der Liebfrauen-Kirchengemeinde und auch in der Geschäftsstelle von HAZ/NP Am Wallhof. Im Sozialen netzwerk Facebook gibt es eine Seite unter den Stichwort neu.e.stadtkultur.

Die Mitglieder des Kulturnetzwerks haben sich vor Jahren vorgenommen, die Kultur in der Stadt neu zu organisieren und zu verankern. „Wir wollen Neustadts Kultur auf neue Beine stellen“, sagt Gesa Elsner vom Vorstand. Ein Ansatzpunkt dabei ist, möglichst viele Bewohner für gemeinsame kreative Erlebnisse zu begeistern.

Von Mirko Bartels und Kathrin Götze

Sie beschäftigen sich nicht nur mit ihrer Krankheit, sondern machen auch Ausflüge und bilden sich gemeinsam fort. Jetzt hat die Selbsthilfegruppe an Multipler Sklerose Erkrankter den Landtag besucht.

26.08.2018

Die Stadt kann unverhofft bei den Ausgaben für die Feuerwehr sparen, indem sie ein Gebrauchtfahrzeug als Kommandowagen für den Brandmeister vom Dienst anschafft.

26.08.2018

Zwei geparkte Autos sind seit Freitag in Neustadt beschädigt worden, die Verursacher fuhren weiter. Die Polizei sucht nach Zeugen, um sie noch zur Verantwortung zu ziehen.

26.08.2018