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Neustadt Mühlenfelder haben Zukunft fest im Blick
Aus der Region Region Hannover Neustadt Mühlenfelder haben Zukunft fest im Blick
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00:18 08.11.2018
Besuch im Storchennest (von links): Wettbewerbsleiter Ralf Gebken, die Landtagsabgeordneten Wiebke Osigus (SPD) und Sebastian Lechner (CDU), Frank Hahn vom Dorfgemeinschaftsverein Hagen und Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast. Quelle: Kathrin Götze
Hagen

Die Dorferneuerung läuft weiter, und die Dorfgemeinschaften im Mühlenfelder Land haben noch reichlich Ideen, wie sie das Fördergeld-Programm zum Vorteil ihrer Ortschaften nutzen können. In Hagen steht als letzter Lückenschluss für das runderneuerte Dorfzentrum noch aus, die Sanierung eines letzten Abschnitts des Weges am Wiesengrund fertig zu stellen. Und auch ein Service-Wohnprojekt für Ältere würden die Hagener gerne noch auf den Weg bringen. „Dafür wird die Zeit schon etwas knapp“, sagte der Dorfgemeinschafts-Vorsitzende Frank Hahn.

Am Rande der großen Siegerehrung zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ nutzten die Gastgeber aus Hagen die Gelegenheit, mit Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast und der Landesbeauftragten des Amtes für regionale Landentwicklung Heike Fliess ins Gespräch zu kommen. Die Ministerin würdigte den Verlauf der Dorferneuerung: Seit 2011 haben die Dörfer so viele Projekte umgesetzt und ihre Gemeinschaften bei der Arbeit daran so erweitert und gefestigt, dass sie landesweit vielfach als Vorbilder gehandelt werden.

Auch in den Dorfwettbewerben haben die Ortschaften aus dem Verbund immer wieder gepunktet. Den größten Erfolg feierte Dudensen 2016/17 mit der Silbermedaille auf Bundesebene. Nöpke schaffte es im Sommer in den Landeswettbewerb, qualifizierte sich dann aber nicht weiter. „Ich gehe mal davon aus, dass wir den vierten Platz gemacht haben“, sagte Heinz-Günter Jaster mit einem Augenzwinkern, als er die Delegationen aus 18 Dörfern zur Preisverleihung begrüßte.

Landessieger in diesem Jahr sind Backemoor, Bötersen und Räbke, die nun auch im Bundeswettbewerb antreten. Insgesamt hatten sich zuvor 178 Dörfer am Wettbewerb beteiligt. Die Ministerin überreichte den 18 Landesteilnehmern Urkunden und Auszeichnungen, lobte sie für das Erreichte.

Sie wies allerdings auch darauf hin, dass der Wettbewerb an Teilnehmern verliert, und dass die Ausrichter daran arbeiten müssen, ihn für die Dörfer attraktiv zu halten. Denn in so einer Teilnahme steckt eine Menge Arbeit. Hagen beispielsweise habe noch keine konkreten Pläne, wieder mitzumachen, sagt Dorfgemeinschaftschef Hahn. „Man kann nicht im Wettbewerb alles geben und gleichzeitig große Projekte stemmen wie wir zuletzt mit dem Ausbau unserer Krippe Storchennest“, sagte Hahn.

Von Kathrin Götze

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