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Neustadt Schlechte Radwege rund um  Poggenhagen
Aus der Region Region Hannover Neustadt Schlechte Radwege rund um  Poggenhagen
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00:21 18.05.2018
Die Radwege in Poggenhagen sind in keinem guten Zustand. Wurzeln heben den Asphalt. Quelle: Mirko Bartels
Poggenhagen

 Die Verkehrssituation für Radfahrer in Poggenhagen ist schlecht. Das findet nicht nur Ortsbürgermeisterin Monika Strecker. Auch etliche Bürger haben sich bereits über den Zustand der Radwege beklagt. Wer entlang der Kreisstraße nach Bordenau oder Liethe möchte, muss Slalom zwischen Buckeln und Wurzeln fahren. „Abends fehlt zusätzlich noch eine Beleuchtung“, sagt Strecker. Es ist auch schon zu Unfällen gekommen. Um auf den schlechten Zustand hinzuweisen und sich gegen Klagen zu schützen, hat im vergangenen Jahr die Region Hannover in der Nähe der Kubaldallee ein Schild aufstellen lassen: Radfahrer absteigen.

Das Schild sei nach dem Sturz eines Radfahrers als Vorsichtsmaßnahme aufgestellt worden, bestätigte Klaus Abelmann, Sprecher der für die Kreisstraße zuständigen Regionsverwaltung. Es werde wohl auch länger dort stehen bleiben. Eine schnelle Sanierung des Radweges sei nicht möglich, da es in der Tat die Wurzeln der nahe an der Strecke stehenden Bäume sind, die für Wellen im Belag sorgen, so Abelmann weiter. „Wir überlegen zur Zeit, was getan werden könnte, um den Weg wieder ohne Hindernisse befahrbar zu machen.“ Der Ausbau des Radweges an der K333, Ortsdurchfahrt Poggenhagen, stehe zwar auf dem Bauprogramm der Region für den Zeitraum bis 2021, einen Termin gebe es aber noch nicht, teilt Abelmann weiter mit.

Jeder Riss ein Hopser: Auch der Radweg am Fliegerhorst entlang ist nicht angenehm zu befahren. Quelle: Kathrin Götze

Zur Zeit arbeite man an einem „Instandhaltungsmanagement zur Unterhaltung und Qualifizierung vorhandener Radwege“. Dabei werden die Wege der „Fahrradregion“ sowie der Themenrouten von Mitarbeitern eines externen Büros befahren und bewertet. Das Projekt soll zu den Sommerferien abgeschlossen sein.  Auch jenseits der Bahnstrecke sieht es nicht besser aus. Radfahrern auf dem Weg zum Steinhuder Meer wird einiges abverlangt. Unzählige Wurzeln haben den Weg neben der B 442 am Fliegerhorst durchbrochen und machen jede Nutzung zu einer Achterbahnfahrt, wie Ortsbürgermeisterin Strecker schildert. 

„Grundsätzlich sind die Radwege in keinem guten Zustand“, sagt auch eine Passantin. Wenn es geregnet habe, bilden sich noch große Wasserflächen. „Die umfährt man dann im Slalom und kommt am Ende doch nass zu Hause an“, sagt die Frau. An machen Stellen stehe das Wasser bestimmt zehn Zentimeter hoch. 

Durchfahrt nur für Landwirtschaftlichen Verkehr. Mancher Autofahrer nutzt die Abkürzung verbotenerweise dennoch. Quelle: Mirko Bartels

Unliebsame Begegnungen gibt es für Radfahrer manchmal in der Unterführung am Schiffgraben. Die ist eigentlich für Autos und Motorräder gesperrt und mit einer Schranke gesichert. Das Verbot wird aber nicht von jedem ernst genommen. Ein Thema das auch bei der Stadt bekannt ist. Nur Rettungsdienste und landwirtschaftlicher Verkehr sind dort zugelassen. Die Stadt habe entsprechende Fernbedienungen an die Nutzer ausgegeben, sagt Verkehrskoordinator Benjamin Gleue. Die Fernsteuerung könne aber mit einer Handy-App imitiert werden. „Bei einer Zählung haben wir 300 Fahrten festgestellt“, sagt  Gleue. Deutlich mehr als Rettungskräften und Bauern gefahren waren. Neue, sichere Fernbedienungen könnten eine Lösung sein.   

Von Mirko Bartels

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