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Neustadt Storchenpaar in der Kernstadt hat Nachwuchs
Aus der Region Region Hannover Neustadt Storchenpaar in der Kernstadt hat Nachwuchs
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00:26 14.06.2018
Nachwuchspflege: Ein Altvogel kümmert sich um das Jungtier. Quelle: Ulrich Stahl
Neustadt

Am Montagvormittag hat Ulrich Stahl, Storchenbeauftragter des Naturschutzbundes (Nabu) in Neustadt, Zuwachs auf dem Storchenhaus entdeckt. Ein Jungvogel ist vermutlich am Wochenende geschlüpft, zwei weitere Eier liegen im Horst. „Wir hoffen, dass das Nahrungsangebot für die Aufzucht ausreicht“, sagt Stahl. Wie alle Vögel leiden auch die Störche darunter, dass es generell weniger Insekten gibt. Außerdem macht ihnen aktuell die Trockenheit zu schaffen – es fehlt an Regenwürmern und Amphibien.

Für die Kernstadt ist es der erste Storchennachwuchs nach drei Jahren. „Das Paar, das den Horst zuletzt besetzt hatte, war wohl unfruchtbar“, vermutet Stahl. Um den Brutplatz hatte es vor einigen Wochen einen Kampf gegeben. Als Folge habe zunächst einer der Vögel die Kernstadt verlassen, sieben Tage später der andere. Das Nest sei nicht lange verwaist gewesen, ein neues Paar habe das Angebot dankend angenommen. Beim Nabu weiß man weder, wohin die ursprünglichen Kernstadt-Störche gezogen sind, noch, woher ihre Nachfolger kommen. „Störche werden in Niedersachsen nicht mehr beringt“, erläutert Stahl.

Einen kompletten Überblick über die Population bei Adebars im Neustädter Land hat der Nabu derzeit nicht, weil das Brutgeschäft noch läuft. In Bordenau und in Laderholz hat Stahl jeweils vier Jungtiere gesichtet, in Mecklenhorst zwei. Andererseits sind Nester in Suttorf, Helstorf, Esperke, Mandelsloh und Empede unbesetzt geblieben – immerhin ein Viertel der Brutplätze. Insgesamt registrierte der Nabu in Neustadt und den Ortschaften in den vergangenen Jahren einen Rückgang bei der Zahl der Störche. Wenn die ungünstige Witterung länger anhält, könnte das Folgen haben. „Störche schmeißen Eier aus dem Nest, wenn sie merken, dass es Schwierigkeiten mit der Nahrungsbeschaffung gibt“, erläutert Stahl. Generell sei die Leineaue aber ein guter und geschätzter Standort für die weißen Vögel.

Von Bernd Haase

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