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Neustadt Verträge zum Feuerwehrzentrum unterzeichnet
Aus der Region Region Hannover Neustadt Verträge zum Feuerwehrzentrum unterzeichnet
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17:40 25.10.2018
Eine Perspektivzeichnung zeigt das neue Feuerwehrzentrum in der Frontansicht mit dem Schlauchturm im Hintergrund. Quelle: Goldbeck Public Partner/Struhk Architekten
Neustadt

 Die Verträge sind unterzeichnet, nun kann die Baugenehmigung für das neue Feuerwehrzentrum an der Nienburger Straße in Arbeit gehen. Die Firma Goldbeck Public Partner (GPP) beginnt voraussichtlich im Mai 2019 mit dem Bau, Ende 2020 soll er bezugsfertig sein. Das Zentrum umfasst den Neubau der Schwerpunktfeuerwehr Neustadt und der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) der Region, die auch bisher schon mit im Gerätehaus der Kernstadt untergebracht ist.

Das Gebäude, das zwischen Nienburger Straße und B6 im norden der Kernstadt entstehen soll, umfasst insgesamt 8750 Quadratmeter, davon nutzt die Stadt 5100 Quadratmeter für die eigenen Einrichtungen. Dazu kommt ein 25 Meter hoher Schlauchturm, der auch für Übungen genutzt werden kann, wie Neustadts Ortsbrandmeister Lars Schwieger sagte. Nicht nur die Kernstadt-Feuerwehr hat dort künftig ihr Domizil, mit Ausbildung, Fortbildung und technischer Unterstützung soll auch die gesamte Stadtfeuerwehr mit ihren rund 1200 Ehrenamtlichen daran teilhaben, sagte Bürgermeister Uwe Sternbeck.

Zum Zentrum gehören Fahrzeughalle, Einsatzabwicklung, Stabsbereich, Werkstätten, Alarmbetriebshof und Stellplatzanlage für die Feuerwehr Neustadt, außerdem ein Büro für den Stadtbrandmeister sowie ein Übungshof mit diversen Einrichtungen. Dazu kommt für die Region Hannover eine weitere Fahrzeughalle, und Werkstätten für die FTZ, der Schlauchtrocknungsturm sowie diverse Schulungsbereiche, Alarmhof, Betriebshof und Stellplatzanlage, außerdem ein Tierseuchenlogistikzentrum. Für beide ist unter anderem eine LKW-Waschanlage vorgesehen.

Die Stadt fungiert als Bauherrin, die Region als Mieter. Dennoch trägt sie ihren Anteil an den Baukosten. Das Gebäude selbst kostet 20,5 Millionen Euro, etwa 9 Millionen werden für Außenanlagen, Stellplätze, feuerwehrspezifische Technik, Übungsanlagen, Werkstatteinrichtungen und Möbel fällig. Die Stadt übernimmt 16,9 Millionen Euro, die Region 12,3 Millionen. Das Projekt ist in öffentlich-privater Partnerschaft vereinbart. Alle Preise sind Festpreise.

Die Stadt wird zwar Inhaber, die Baufirma übernimmt aber die Instandsetzung für 30 Jahre mit. Dafür erhält sie über diesen Zeitraum verteilt insgesamt weitere 11 Millionen Euro, darin sind Personalleistungen, Wartung und Inspektion enthalten – „das geht runter bis zum Leuchtmittel“, sagt Arnd Wiebe, Projektleiter bei der Stadt Neustadt. Auch bei dieser Zahlung leistet die Region ihren Anteil.

Seit dem Start der Ausschreibung habe man lange gearbeitet, um den Vertrag zu entwickeln und das geplante Zentrum auch allen Anforderungen anzupassen, berichtete Fachbereichsleiter Jörg Homeier. Die Firma Goldbeck ist auf öffentliche Projekte spezialisiert. Sie setzte sich in einem Feld von sechs Bewerbern durch, zwei blieben in der engeren Auswahl und arbeiteten in den vergangenen Monaten mit den kommunalen Planern und den Feuerwehrvertretern zusammen, bis Entwürfe und Vertragswerk fertig waren. Goldbeck hat schon mehr als 30 ähnliche Projekte im Portfolio, beispielsweise ein Feuerwehrzentrum in Celle, das die Neustädter während der Vorbereitung auch besichtigt haben.

Von Kathrin Götze

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