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Neustadt Besucherstrom und beste Stimmung auf der Robby
Aus der Region Region Hannover Neustadt Besucherstrom und beste Stimmung auf der Robby
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00:26 24.04.2018
Steffen Schlakat (von links), Hendrik Hoppenstedt, Frank Hahn, Wiebke Osigus, Harry Piehl, Bernhard Lange und Christina Schlicker amüsieren sich am Balneon-Stand auf der Robby. Quelle: Kathrin Götze
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Mariensee

 Bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune haben am Sonnabend NKI-Vorstand, Aussteller und zahlreiche Ehrengäste die Robby in Mariensee eröffnet. Die ehrenamtlich organisierte Familienmesse ist nach wie vor sehr beliebt, mehr als 100 Aussteller verteilen sich in Zelten und auf den Außenflächen, und nach etwas verhaltenem Anfang an beiden Tagen strömten auch die Besucher am Nachmittag zahlreich heran. 

Zur Eröffnung war die Politik zahlreich vertreten: Neben Ortsbürgermeistern, Ratsvertretern und Mitgliedern der Regionsversammlung waren auch Landes-, Bundes- und sogar Europapolitik dabei: Die Landtagsabgeordneten Wiebke Osigus (SPD) und Sebastian Lechner (CDU) waren da, die Bundestagsabgeordneten Caren Marks (SPD), Grigorios Aggelidis (FDP) und Hendrik Hoppenstedt (CDU) und auch der Europaabgeordnete Bernhard Langer (SPD) folgten den NKI-Vorständen um Markus Heumann und dem Schirmherrn, Bürgermeister Uwe Sternbeck, auf den Eröffnungsrundgang.

Als Gastredner gab Peter Karst, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hannover, einen Überblick über die Bildungsangebote der Kammer. Er warb für das duale Ausbildungssystem, Meisterprivilegien und die Arbeit der Kammer. Kürzlich habe man sogar Besucher aus Kenia über das System informiert, dort  denke man daran, die Ausbildung ähnlich zu organisieren. Karst dankte der Landesregierung, die nun beschlossen habe, dass Handwerksmeister nach vollendeter Ausbildung eine Prämie von 4000 Euro erhalten, um die teuren Lehrgänge zu finanzieren. Auch für die Betriebsleiter hatte Karst einen Tipp: Die Kammer berät Betriebe, wie sie das so genannte „employer branding“ betreiben können, sprich, ihr Image als Arbeitgeber aufbauen und verbessern.

Denn Mangel an Bewerbern um die Ausbildungsplätze beklagen inzwischen fast alle Betriebe, selbst beliebte Ausbildungsgänge wie Bankkaufmann wiesen noch Vakanzen auf, wie etwa Maik Ahrbecker von der Sparkasse Hannover berichtet. Insbesondere die Handwerksberufe empfahl Bürgermeister Uwe Sternbeck den jungen Leuten. „Auch Akademiker sind glücklich, wenn sie zu Hause etwas werken, das weiß ich aus eigener Erfahrung. In einem Handwerksberuf können Sie dieses Glück jeden Tag spüren“, sagte er mit einem Lächeln. 

Etliche Betriebe hatten auch Auszubildende in ihrer Stand-Besatzung, die Fragen junger Leute aus eigener Erfahrung beantworten können.  Allerdings sind, wie so oft, die jungen Geschenk- und Souvenirjäger in der Überzahl. Doch auch für Fachgespräche mit den Ausstellern nehmen sich zahlreiche Besucher die Zeit. Am Sonnabend klang die Messe mit einer offenen Abendveranstaltung im mittleren Zelt aus, wo Bühne und Getränkestände sind. Und am Sonntag begann der Messetag mit einem Zeltgottesdienst mit Pastorin Christina Norzel-Weiß, Posaunenchor und Männergesangverein aus Mariensee. 

Von Kathrin Götze

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