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Stadt lässt erst Abgaswerte errechnen

Neustadt Stadt lässt erst Abgaswerte errechnen

Hören und riechen können es alle - nun könnten die Lärm- und Abgasemissionen an den Umleitungsstrecken im Neustädter Land auch amtlich ermittelt werden. In einem ersten Schritt soll geklärt werden, ob die Abgasemissionen über gesetzlichen Grenzwerten liegen.

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Symbolbild

Quelle: Nancy Heusel (Archiv)

Neustädter Land. Insbesondere für die Umleitungsstrecke für den Schwerlastverkehr über Suttorf, Basse und Empede wurde immer wieder die Forderung laut, die Emissionen zu messen. Nach aktuellem Stand müssen die Anwohner den Umleitungsverkehr noch bis Ende 2018 ertragen, bis die B-6-Brücke über die Leine wieder ertüchtig ist. Etliche der Betroffenen denken über rechtliche Schritte gegen die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr nach.

Nach Ratsbeschluss vom August soll auch die inoffizielle Umleitungsstrecke für die Mecklenhorster über Garten- und Wiesenstraße mit einbezogen werden. Die Stadtverwaltung hatte phasenweise versucht, den Verkehr durch die Anliegerstraßen zu stoppen. Der Versuch, die Zufahrt mit Berechtigungsscheinen zu regeln, wurde aber nach kurzer Zeit eingestellt. Auch dort sehen sich die Anwohner über Gebühr vom Verkehr belastet.

Die Stadtverwaltung hat sich nun einen Partner gesucht, dessen Name allein beeindruckend klingt: Die zentrale Unterstützungsstelle Luft, Lärm und Gefahrstoffe im Dezernat Lufthygienisches Überwachungssystem (LÜN) des Gewerbeaufsichtsamts Hildesheim ist zuständig. Bei vorübergehend geänderten Verkehrssituationen, wie den Umleitungen, werde aber üblicherweise nicht gemessen, heißt es, dafür seien längere Zeiträume erforderlich.

Stattdessen bietet das LÜN an, die Emissionen über eine Modellrechnung zu erfassen. Dazu gehören auch Messungen in unterschiedlichen Verkehrs- und Fahrzeugzusammensetzungen. Diese Modellrechnung habe man nun zunächst für die Abgase in Auftrag gegeben, dort sei sie kostenfrei, heißt es in der Drucksache. Liegt das Ergebnis vor, könne man einschätzen, ob auch der Lärmwert ermittelt werden soll. Denn das würde pro Streckenabschnitt um 4000 Euro kosten. Und die Landesbehörde hat schon abgelehnt, sich zu beteiligen.

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