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Pattensen Letztmals Schulunterricht im Spritzenhaus
Aus der Region Region Hannover Pattensen Letztmals Schulunterricht im Spritzenhaus
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17:15 31.10.2018
Großer Andrang herrscht, als Hermann Schuhrk die Funktionsweise einer Windfege vorführt. Quelle: Torsten Lippelt
Pattensen-Mitte

Das kommt nie wieder: Viele Besucher waren in den vergangenen Tagen im Alten Spritzenhaus an der Marienstraße in Pattensen. „Schade, das waren wohl die letzten Visiten dieser Art. Denn wir müssen das Spritzenhaus, weil es von der Stadt verkauft worden ist, zum 30. November räumen“, sagte Hermann Schuhrk bedauernd. Er hat die Besucher zusammen mit Jürgen Kandelhard geführt. Schuhrk ergänzte: „So in unmittelbarer Schulnähe werden die Kinder einen solchen praxisnahen Unterricht also nie wieder haben können.“

Im Gebäude, das seit 2002 vom Förderverein Stadtmuseum und dem Arbeitskreis Heimatstube zur Aufbewahrung und Restaurierung von Teilen der heimatgeschichtlichen Sammlung genutzt wird, informierten sich an verschiedenen Vormittagen alle vier Klassen des dritten Jahrganges der benachbarten Grundschule über die Getreideverarbeitung vom Korn auf dem Feld bis hin zum fertigen Brot.

Zu den Besuchern gehörte die Lehrerin Jana Rinke mit 18 Schülern der 3C. Schuhrk und Kandelhard erklärten die zahlreichen historischen Geräte und führten einige davon auch vor. Das Spektrum reichte vom mechanischen Ackerpflug bis hin zur handkurbelbetriebenen sogenannten Windfege. Mit dieser wurde das Getreide gereinigt und nicht nur sprichwörtlich die Spreu vom Weizen getrennt.

Die Ehrenamtlichen fangen jetzt an, das Spritzenhaus zu räumen. Deshalb ist auch am Donnerstag, 1. November, von 15 bis 18 Uhr wieder der Tag der offenen Tore.

Von Torsten Lippelt

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