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Pattensen Bestattung unter Bäumen auf Kirchhof möglich
Aus der Region Region Hannover Pattensen Bestattung unter Bäumen auf Kirchhof möglich
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00:21 30.03.2018
Bürgerverein in Aktion: Hans-Jörg Neef (von links), Dieter Alm, Uwe Lindau und Günter Kleuker stellen die Bank auf. Quelle: Kim Gallop
Jeinsen

 Gute Stimmung und viel Gelächter gab es jetzt, als vier Jeinser eine vom Bürgerverein Jeinsen gespendete Bank auf dem Kirchhof in Jeinsen aufgestellt haben. Die solide Bank steht auf dem Kirchhof von St. Georg, wo seit kurzem die sogenannte Bestattung unter Bäumen möglich ist. 

„Das können auch nur Bürohengste gemacht haben“, sagte Hans-Jörg Neef lachend und kopfschüttelnd, als er das Werk von Uwe Lindau, stellvertretender Vorsitzender des Bürgervereins, Dieter Alm (Pressewart) und Günter Kleuker (Beisitzer) – und außerdem Ortsbürgermeister – betrachtete. Die Herren mussten Sitzfläche und Beine der Bank nochmals auseinander nehmen und im richtigen Winkel zusammen schrauben. Damit war es aber noch nicht vollbracht: Die Bank erhielt auch noch ein solides Fundament aus Beton. Wer auf der Bank sitzt, hat die St. Georg-Kirche im Rücken und schaut auf die Rasenfläche mit Bäumen.

Beim steinernen Kreuz werden kleine Tafeln mit den Namen der Verstorbenen befestigt. Quelle: Kim Gallop

Bei diesem Bereich an der Kirche handelt es sich um den alten Friedhof von Jeinsen. Der neue Friedhof liegt an der Straße Ohrberg, wo es auch eine Kapelle gibt. Auf dem Kirchhof bei St. Georg haben viele Jahre lang keine Bestattungen mehr stattgefunden. Die alten Gräber sind seit langem abgelaufen und aufgelöst. 

Aus der Gemeinde kam der Wunsch, die Fläche für die Urnenbestattung wieder zu nutzen. Es wurden zur Ergänzung des vorhandenen Bestandes acht neue Bäume gepflanzt, die nach Auskunft von Pastor Christian Hüttmann von Familien aus der Gemeinde gespendet wurden. Darunter sind eine Luther-Eiche, eine Goldulme, eine Blutbuche und eine Heinbuche. Eine Urnenbestattung unter den Bäumen hat bereits stattgefunden: Manfred Nitsch, der langjährige Ortsbürgermeister von Jeinsen, hat dort im vergangenen Jahr seine letzte Ruhestätte gefunden. Auf dem Gräberfeld steht ein großes steinernes Kreuz. Dort ist eine Gedenkstätte eingerichtet, wo die Namen der Bestatteten auf kleinen Tafeln verzeichnet werden. An diesem Platz können Kränze und Blumen niedergelegt werden.

Von Kim Gallop

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