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Pattensen 130 Schüler auf dem Weg zum Beruf
Aus der Region Region Hannover Pattensen 130 Schüler auf dem Weg zum Beruf
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16:35 02.11.2018
Fabian Schreiber (14, 9G2, 3.v.li.) erzählt seinen Mitschülern vom Praktikum in Stöcken als Elektroniker für Automatisierungstechnik bei VW. Quelle: Torsten Lippelt
Pattensen

Der 2017 erstmals an der Ernst-Reuter-Schule (ERS) angebotene Berufsfindungsmarkt ist in dieser Woche in seine zweite Runde gegangen. Rund 130 Schüler der neunten Gymnasialklassen sowie der zehnten Haupt- und Realschulklassen hatten den Markt am Donnerstag an einem Projekttag vorbereitet. Am Freitagvormittag präsentierten sie dann ihre zuvor gesammelten Praktikumserfahrungen in ausgewählten Unternehmen ihren Schulkameraden und den Lehrern. Jeder Schüler hatte dazu wie bei einer Messe in insgesamt drei Klassenräumen und dem Auditorium einen eigenen Stand mitsamt Stellwand für Informationsmaterial.

Dort erläuterten sie nicht nur Schülern der jüngeren Jahrgänge (7R sowie 8G, 8H, 8R und 9H, 9R) in Theorie und mit praktischem Beispiel, was für die jeweiligen Berufe typisch ist. Sie ließen sich mit ihren Präsentationen dabei auch von Bewertungskommissionen aus den Reihen der Lehrkräfte benoten.

„Der Berufsfindungsmarkt in dieser Form ist Teil des neuen Berufsorientierungskonzeptes für alle Schulzweige mit dem Grundgedanken, dass die Praktikumserfahrungen in einer neuen Form als dem klassischen Bericht präsentiert werden“, erläutert Fachbereichsleiterin Agnieszka Heubaum das Konzept. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Mirjam Bruder hat sie den zweiten Markt vorbereitet, der 16 Berufsfelder abdeckt: von der Landwirtschaft über Soziales und Gesundheit bis hin zu Verkehr, Wirtschaft und Verwaltung. „Nur für die Bereiche Metall und Maschinenbau haben wir keine Interessenten gefunden – dafür umso mehr bei Bau/Architektur/Vermessung und - trotz der auch den Schülern bekannten schlechten Bezahlung – für Physiotherapie und Altenpflege“, sagte Agnieszka Heubaum.

„Ich habe mein Praktikum für Physiotherapie in Hannover über einen Kontakt meiner Mutter ausgesucht. Ich möchte später nach der Schule mal was mit Menschen machen“, begründet Charlotte Hahm (14, 9G1) ihre Wahl. Fabian Schreiber (14, G2), der ein Praktikum als Elektroniker für Automatisierungstechnik bei Volkswagen in Stöcken absolvierte, erläuterte: „Ich will zunächst Abitur machen und noch andere Praktika, dann schauen wir mal. Hier habe ich mit Abi in diesem Beruf die gleichen Chancen wie ein Realschüler.“

Agnieszka Heubaum kündigte bereits an: „Im nächsten Jahr organisieren wir den Berufsfindungsmarkt wahrscheinlich etwas anders, und zwar an einem Nachmittag. Damit bekommt auch die Öffentlichkeit – vornehmlich wohl berufstätige Eltern und interessierte Firmen – die Gelegenheit, die Arbeit der Schüler kennen zu lernen und entsprechend zu würdigen.“

 

Von Torsten Lippelt

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