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Pattensen Beschlüsse nützen Eltern von Kindern und Grundschülern
Aus der Region Region Hannover Pattensen Beschlüsse nützen Eltern von Kindern und Grundschülern
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00:18 25.06.2018
Sechs Container werden im Mai 2016 für den Krippenanbau an die DRK-Kita in Hüpede geliefert. Quelle: Kim Gallop (Archiv)
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Pattensen

Der Rat der Stadt Pattensen hat in seiner Sitzung am Donnerstag mehrere Beschlüssen gefasst, über die sich Eltern freuen werden. Einer der Beschlüsse betrifft die Kindergärten, für die künftig keine Gebühren mehr fällig werden. Dies ist natürlich eine landesweite Veränderung, aber die Stadt muss dafür ihre eigenen Regelungen ändern.

Der Beschluss, dass Eltern von Kindergartenkindern auch im Stadtgebiet von Pattensen ab 1. August kein Entgelt für die Betreuung zahlen müssen, fiel einstimmig. Bürgermeisterin Ramona Schumann wies allerdings darauf hin, dass die Stadt von bis zu 400 000 Euro Mehrkosten im Jahr ausgeht. Nicht alles werde vom Land erstattet. Außerdem sei ungewiss, wann die Erstattung gezahlt werden – die Stadt müsse in Vorleistung gehen, sagte Schumann. Möglicher Weise könne die Stadt vom Härtefallfonds für besonders klamme Kommunen profitieren.

Für mehr Gerechtigkeit für Hortkinder, deren Eltern Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) oder der wirtschaftlichen Jugendhilfe beziehen, soll ein Beschluss zur Bezuschussung des Mittagessens sorgen. Wie Fachbereichsleiter Jörg Laszinski erläuterte, zahlen diese Kinder im Ganztagsbetrieb der Grundschulen nur einen Euro pro Mittagessen. Für das Mittagessen im Hort müssen Eltern aber mehr Geld zahlen. Die Stadt schlug vor, auch diesen Kindern einen Zuschuss zu gewähren. Die Stadt müsste für diese freiwillige Leistung etwa 5000 Euro im Jahr aufbringen. Der Ratsbeschluss für mehr Gerechtigkeit war einstimmig.

Ebenfalls einstimmig war die Entscheidung, für die Miete der Raummodule für die Krippe in Hüpede außerplanmäßig 26 100 Euro zu genehmigen. Die Container sollten eigentlich nur vorübergehend auf dem Gelände der DRK-Kita stehen – so lange, bis die Kita Ruther Straße fertig wäre. Diese ist nun fertig und auch schon belegt, doch der Bedarf an Krippenplätzen für Hüpede und Oerie ist geblieben. Deshalb sollen auf absehbare Zeit feste Räume für die Krippe gebaut werden. Doch dafür müsse erst einmal Geld in den Haushalt eingestellt werden, erläuterte Bürgermeisterin Ramona Schumann.

Die Container können noch ein Jahr stehen bleiben, dann läuft die Nutzungsgenehmigung ab, und sie müssen entfernt werden. „Und wir müssen sie sowieso abbauen, falls wir auf der Flüche bauen wollen“, ergänzte Schumann. Dann werde vorübergehend „eine Lücke“ entstehen, weil es dann keinen Raum für die Betreuuung der Krippenkinder vor Ort gibt.

Von Kim Gallop

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