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Pattensen Bürgermeisterin empfängt Chinesen
Aus der Region Region Hannover Pattensen Bürgermeisterin empfängt Chinesen
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00:37 26.04.2018
Bürgermeisterin Ramona Schumann (Zweite von links) und Wirtschaftsförderer Arne Schütt (Vierter von links) empfangen die Gäste im Innenhof von Schloss Marienburg. Quelle: Kim Gallop
Schulenburg

 „Es war ein Geschenk der Liebe.“ Pattensens Bürgermeisterin Ramona Schumann tat ihr Bestes, um den Gästen aus China die romantische Geschichte und den besonderen Zauber von Schloss Marienburg nahe zu bringen. Allerdings kamen dann hauptsächlich Fragen finanzieller Art, etwa danach, wie der Eigentümer ein solches Objekt finanziert und ob der Erbprinz von Hannover Grundsteuer zahlen muss.

Es war ja schließlich eine Wirtschaftsdelegation aus der chinesischen Stadt Changde (siehe Infokasten), die am Sonntagmittag von Schumann und Pattensens Wirtschaftsförderer Arne Schütt im Innenhof des Schlosses empfangen wurde. Changde und die Stadt Hannover verbindet seit vielen Jahren eine Freundschaft. Um die wirtschaftliche Zusammearbeit zu vertiefen, weilt dezeit eine Abordnung aus China in Hannover. Ihren freien Tag verbrachten einige Mitglieder der Delegation, begleitet von Ferry Pausch von der Changde Centrum GmbH mit Sitz in Hannover und Changde,  mit der Besichtigung des Schlosses.

Wirtschaftsförderer Arne Schütt (links), Ferry Pausch von der Changde Centrum GmbH (Dritter von links) sowie Bürgermeisterin Ramona Schumann (Vierte von links) mit den Gästen im Innenhof von Schloss Marienburg. Quelle: Kim Gallop

Bei dem Besuch erwies sich die Bürgermeisterin selbst als gute Wirtschaftsförderin für ihre Stadt. Auf die Fragen nach der Unternehmensstruktur von Pattensen wies sie nicht nur auf das traditionelle regional verwurzelte Handwerk hin, etwa am Beispiel der Calenberger Backstube oder der Fleischerei Gramann, sondern auch auf innovative und international agierende Unternehmen wie JRS (Calenberger Mühle) oder Novatex. Außerdem betonte sie die Bedeutung der Landwirtschaft, von der sich die Gäste schon bei der Fahrt zur Marienburg beim Blick aus dem Fenster ein Bild hatten machen können.

Beim Gespräch, das im Schloss-Restaurant bei einem Mittagsimbiss fortgesetzt wurde, war auch die „Hannoversche Straße“ in Changde ein Thema (siehe Infokasten). Ein Besucher wies darauf hin, dass zu den bereits errichteten Attraktionen  an der Straße auch noch ein Schloss gebaut werden soll. Gut möglich, also, dass sich die Gäste Schloss Marienburg als Vorbild nehmen.

Deutsches Viertel im historischen Stil errichtet

In der chinesischen Provinzstadt Changde entsteht ein beschauliches Viertel mit Häusern im norddeutschen Baustil aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Der Hauptverkehrsweg in diesem deutschen Viertel, der als Fußgängerzone konzipiert ist, heißt „Hannoversche Straße“. Das „Hannover Center“ ist dort das größte Gebäude und dient als Erlebnis- und Showhaus für Produkte aus der Region Hannover.

Changde ist eine bezirksfreie Stadt im Norden der zentral-chinesischen Provinz Hunan am Mittellauf des Jangtse-Flusses. 2016 lebten rund 6 Millionen Menschen in Changde, davon 1,3 Millionen in der Kernstadt. Wichtige Wirtschaftsfaktoren sind die Tabakindustrie und die Herstellung von Baumaschinen. Der Tourismus ist ein stark wachsendes Segment. Mit der Stadt Changde hat Hannover bereits seit zehn Jahren enge Kontakte, insbesondere im Bereich der Wasserwirtschaft. Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit hat sich eine enge Bindung zwischen beiden Städten entwickelt. Die „Hannoversche Straße“ ist ein Symbol der Wertschätzung der langjährigen Freundschaft zwischen Hannover und Changde. gal

Von Kim Gallop

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